Bővebb ismertető
Wie freue ich mich,den guten Papa bald wiederzusehen!(Brief aus dem KZ an seine Mutter)ater Mayer schreibt: Der liebe Gott hat es mit mirsehr gut gemeint, denn er hat mit eine wunder-schöne Jugend gegeben. - Man ist überrascht, welchliebevollen Briefe der kämpferische Jesuit aus sei-nen Gefangenschaften an die Mutter schreibt. Doches ist derselbe Rupert Mayer, der vor dem Nazi-gericht sagte: Grob ist mir viel lieber als diploma-tisches Herauswinden mit geschickten Formulie-rungen; derselbe, der seine Mutter tröstete mit demHinweis auf den alten Mantel vom Vater, der ihmdoch im Zuchthaus gute Dienste leiste. Der Predigergegen das Unrecht des Nazisystems ist durch seinElternhaus geprägt. Seine Jugend, auch die ersteSeelsorgerstelle, blieben ihm ein kostbarer Schatz.In der Schule hatte der sportlich und musisch be-gabte Junge keine allzu große Mühe. Da er wegenseiner angegriffenen Gesundheit Luftveränderungbrauchte, wechselte er von Stuttgart an das Gymna-sium in Ravensburg. Dies geschah sicher auch auskonfessionellen Gründen, denn Rupert musste sichgegen manche Polemik der evangelischen Schülerzur Wehr setzen. Beim Schulwechsel zählte RupertMayer zu den durchschnittlichen Schülern. Das Abi-tur legte der eifrige und gewissenhafte Schüler aller-dings als einer der fünf Besten ab.