Bővebb ismertető
A n den windgeschützten Hangén des Mecsek-gebirges liegt in einer mediterranen Umgebung die grösste, volksreichste und zugleich álteste Stadt Transdanubiens — Pécs.
Die malerische Lage, die geschichtlichen Baudenk-máler, die grossen Werke des heutigen Lebens machen Pécs, den Sitz des Komitats Baranya, zu einem sehenswerten Anziehungspunkt für seine Besucher.
Das 2000 jáhrige Pécs, das Sopianae der Römer-zeit, hat in seinen Mauern das Andenken vieler Jahrhunderte bewahrt.
Auf dem Domplatz steht die charakteristische viertürmige Kathedrale. Ihre Grundmauern wur-den im 11. Jahrhundert gelegt, ihr heutige Form erhielt sie durch den Umbau in den Jahren 1882-1891.
Alle Gebáude des Platzes sind wertvolle Kunst-denkmáler. Hier wurden die unterirdischen Über-reste eines urchristlichen Friedhofes, bemalte Grabkammern aus dem 4. Jahrhundert gefunden. Ein Teil der altén Burgmauern, der „Barbakan" aus der ersten Hálfte des 15. Jahrhunderts, ist heute noch erhalten.
Das Lapidarium des Janus-Pannonius-Museums ist reich an Funden aus romanischer Zeit.
Das Zentrum der Innenstadt ist der Széchenyi-Platz. Auf der Seite die sich allmáhlich zum Me-csekgebirge erhebt steht der Dschami des Gazi Khasim — heute ist er eine römisch-katholische Kirche — mit seiner 22 m hohen Kugelkuppel.
Von den zahlreichen Denkmálern aus der Türken-zeit in Pécs ist noch der Dschami des Jakowali Hassan mit dem Minarett auf dem Petöfi-Platz bekannt und eine achteckige mohammedanische Grabkapelle: die Türbe des Idris Baba im Garten des Kinderspitals in der Nyár-Gasse.
Am Széchenyi-Platz stehen das Gebáude des Rathauses mit seinem Uhrenturm, das Gebáude des Komitatsrates, das Hotel Nádor — das grösste Hotel der Stadt — und die Fremdenver-kehrsbüros.
Am nördlichen Teil des Platzes fin den wir die Büste Leonardo da Vincis aus weissem Marmor, das Werk von György Baksa Soós aus dem Jahre 1938. In seiner leicht abhángigen Südecke steht ein mit Eozin geschmückter Brunnen, weiter oben das bekannte Werk von Pál Pátzay, die Statue des János Hunyadi, des Türkenbezwingers, und die an die Pestseuche erinnernde Dreifaltigkeitssáule. Zwölf Strassen münden in den Platz. In der nahen Leonardo-da-Vinci-Gasse steht das klassizistische Gebáude der Universitátsbibliothek, am 48er-Platz das Zentralgebáude der Universitát Pécs, erbaut im Jahre 1914.
Der westliche Stadtteil von Pécs heisst Újmecsek-alja. Am Fuss des Mecsekgebirges entwickelt sich die Stadt weiter und breitet sich aus, ihre modernen Háuserreihen ergánzen harmonisch die uralte Siedlung. Das beliebteste Lokál des westlichen Stadtteiles ist das Restaurant, die Konditorei und Gaststátte Olympia.
Pécs ist ein Bildungszentrum mit altér, charak-teristischer Kultur. Bereits im Jahre 1367 bestand hier eine Universitát. Die Sammlung Hampó, im Jahre 1774 gegründet, der Vorláufer der heutigen Universitátsbibliothek mit 300 000 Bánden, war die erste öffentliche Bücherei Ungarns.
1923 wurde die Universitát Pécs eröffnet und 1948 die Pádagogische Hochschule.
Die Sammlungen des Janus-Pannonius-Museums sind in fünf Gebáuden untergebracht, besondere Aufmerksamkeit verdient die berühmte Pécser Majolika-Sammlung Zsolnay.
Ausser dem Nationaltheater und dem Kammer-theater betátigt sich im Sommer auch eine Frei-lichtbühne. Der Name des berühmten Pécser Balettensembles ist auch ausserhalb des Landes zu einem Begriff geworden.
Diese wenigen Zeilen mögen nur als Kostprobe dienen von den bunten und reichen Sehenswürdig-keiten unserer Stadt, wie auch die Fotos nur kleine Ausschnitte aus dem reichen Stoíf zeigen können. Wir hoffen, dass es uns gelungen ist, Ihnen Lust zu machen zu einer náheren Bekannt-schaft mit der Stadt Pécs.