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Die Hauptstadt
Vom Warschauer Bahnhof bewegte sich ein langer Zug kleiner einspänniger Schhtten, mit Stroh gedeckt, langsam durch den wässerig weichen Schnee des „Wosnessenskij-Prospekt" dem „Is-sakiewskij-Platz" zu. Der Zug der Einspänner zerfiel in einige endlos lange Reihen. Die Schafpelze der Kutscher, die an den Füßen teils Lappen mit Schnüren befestigt, teils Filzstiefel trugen, dampften ebenso wie die Flanken ihrer glänzend schwarzen ungeduldigen Pferde. Mensch und Tier atmeten schwer, während sie durch die schmutzig grauen Rinnsale der eisüberkrusteten Brücke in den dicken düsteren Nebel stapften, der, aus den Kanälen emporsteigend, allmählich ganz Petersburg einhüllte.
Ab und zu flog eine leichte Troika durch die schwerfälligen Reihen. Die glänzenden Rosse bespritzten die Kutscher über und über mit Straßenschmutz, der unter ihren Hufen aufflog, und gaben ihnen so Stoff zu Flüchen und Gesprächen. Von dieser Gelegenheit machten die Kutscher ausgiebigen Gebrauch; wenn sie nicht gerade einander aus dem reichen Schatz ihrer Flüche freigebig beschenkten, so sprachen sie mit ihren Tieren; bald nannten sie sie mit den zärtHchsten Kosenamen, bald wieder riefen sie
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