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Pekáry Tamás - Phidias in Rom [antikvár]
 
Einleitung „Zu Zeiten des Imperators Tiberius kamen zwei junge Philosophen nach Rom, Praxitelus und Fidia", so steht es in der ältesten Fassung der Mirahilia urbis Komae aus dem 12. Jh.' Diese ziemlich groteske Notiz erklärt nicht nur den Titel dieses Buches, sondern gibt auch einen ersten Hinweis darauf, wovon es handelt. Es geht nicht um Kunst- bzw. Künstlergeschichte, sondern um einen Beitrag zur antiken, besonders zur spätantiken Mentalität (das obige Beispiel fällt natürlich aus dem zeitlichen Rahmen). Generationen von...
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Einleitung „Zu Zeiten des Imperators Tiberius kamen zwei junge Philosophen nach Rom, Praxitelus und Fidia", so steht es in der ältesten Fassung der Mirahilia urbis Komae aus dem 12. Jh.' Diese ziemlich groteske Notiz erklärt nicht nur den Titel dieses Buches, sondern gibt auch einen ersten Hinweis darauf, wovon es handelt. Es geht nicht um Kunst- bzw. Künstlergeschichte, sondern um einen Beitrag zur antiken, besonders zur spätantiken Mentalität (das obige Beispiel fällt natürlich aus dem zeitlichen Rahmen). Generationen von Archäologen haben sich bemüht, aus antiken Quellen wie Pausanias, dem älteren Plinius und vielen anderen Kenntnisse über Künstler, Werke und Kunsttheorie zu gewinnen; hier geht es vielmehr darum, welche richtigen und besonders welche falschen Vorstellungen sich mit der Zeit entwickelt haben. Als Vorgänger kann ich hier in erster Linie L. Friedländer nennen, dann besonders H. Jucker, der teilweise ähnliche Fragen an die Quellen stellt wie ich, jedoch im Wesentlichen nur bis zur Zeit des Augustus geht; andere wie etwa J.J. Pollitt und J. Eisner setzen andere Schwerpunkte.^ Ich stütze mich in erster Linie auf die Quellen, wobei ihr Wahrheitsgehalt sekundär bleibt; die archäologische und philologische Sekundärliteratur ist für meine Fragestellung meist wenig relevant und wegen der horrenden Zahl an Publikationen kaum mehr zu übersehen. „Des vielen Büchermachens ist kein Ende", steht schon im Alten Testament;^ was würde der Verfasser, der angebliche Salomo, dazu wohl heute sagen? Trotzdem möchte ich mich hier entschuldigen, wenn ich für das Thema Mirabilia 12, in: Codice topográfico della cittä di Roma III, ed. R. Valentini e G. Zucchetti (Fonti per la storia d'ltalia 90, Roma 1946), 30: Temporibus Tiberii imperatoris vemrunt Romam duo phUosophi iuvenes, Praxitelus et Fidia. In späteren Überarbeitungen der Mirabilia wiederholt sich der Satz. Zu Friedländer und Jucker vgl. Abkürzungsverzeichnis; J.J. Pollitt, The Ancient View of Greek Art (New Haven 1974); J. Eisner, Greek Art and the Roman Viewer (Cambridge 1995). AT Eccl. 12, 14.

Termékadatok

Cím: Phidias in Rom [antikvár]
Szerző: Pekáry Tamás Thomas Pekáry
Kiadó: Harrassowitz Verlag
Kötés: Varrott papírkötés
Méret: 170 mm x 240 mm
Pekáry Tamás művei
Thomas Pekáry művei
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