Bővebb ismertető
Professor Sdiilpp wünschte einen Bericht, der zeigt, wie ich durch mein Leben auf den Weg des Philosophierens gewiesen wurde, was ich auf ihm suchte, wie ich zu meinen Schriften gekommen bin. Die Aufgabe schien mir gehörig, wenigstens im Alter. Denn die Philosophie ist als geistiges Werk doch in Motiven und Veranlassungen gebunden an den Lauf eines Lebens.
Diese Bindung gilt auch dann, wenn das Leben, wie das meine, einfach und verborgen war, durch keine Ereignisse von allgemeinem Interesse ist oder doch nur von dem Interesse, das ein jedes Menschenleben für Menschen haben kann.
Obgleich es in der Wirklichkeit des Lebens nichts gibt, was nicht auf die Philosophie Bezug hätte, beschränke idi meinen Bericht auf das, was für meine Schriften selbst von Bedeutung wurde, und treffe auch darin nur eine Auswahl. Daher spreche ich nur von wenigen der Erfahrungen, die Auswirkung oder Echo in meinen Sdiriften fanden. Und idi erzähle nidit von den Menschen, denen idi viel verdanke, weil ihr Wesen mir sichtbar wurde in unserer Freundschaft, sondern ich spreche nur von denen, die durch ihr Denken als solches unmittelbar auf meine Arbeit einwirkten.
Auch gebe ich keinen zusammenfassenden Bericht über die in meinen Werken niedergelegten Gedanken, erst recht nicht ihre sadilidie Begründung. Nur zum Teil werden sie genannt, nirgends ausgeführt. Sie werden als Reaktionen auf Lebenssituationen gedeutet, aber in der Absicht, ihren zeitlosen Sinn fühlbar werden zu lassen.