Bővebb ismertető
Die Pielach entspringt im engen Waldtal am Hennesteck, 1332 m, nördlich vom Annaberg. Wenige Kilometer fluß-
abwärts gesellt sich ihr der wasserreiche Nattersbach zu. Bahn und Straße führen durch ein romantisches Engtal. Vom
Westen mündet der Weißenbach in die Pielach, die sich tief in das Gebirge eingeschnitten hat. Von hohem Fels grüßt
die altersgraue Ruine der Weißenburg (13. Jahrhundert) herab. Der Markt Kirchberg an der Pielach, der bedeutendste
Ort des Pielachtales, liegt mit seiner hochgelegenen Kirche bereits in einer sonnigen Talweitung. Nach einer Engstelle
erreicht die Pielach den lieblichen Talkessel von Rabenstein mit der gleichnamigen Ruine. Nach Hofstetten-Grünau
verflachen allmählich die Berge, die im Plambacheck noch einmal 621 m erreichen. Die Pielach durcheilt nun das
Gebiet der Niederterrassen und in einem Durchbruch des Dunkelsteiner Waldes das Donautal bei Schönbühel.
Die Melk hat ihren Ursprung am Statzberg, 948 m. Der munter dahinplätschernde Forellenbach vereinigt sich bei
St. Georgen mit dem Leysbach und erreicht bei Oberndorf das tertiäre Hügelland. Das urprünglich enge Tal weitet
sich und läßt nun genügend Raum für zwei Straßen, die auf beiden Seiten den Fluß begleiten.
Bei St. Leonhard am Forst nimmt die Melk den von Osten kommenden Mankfluß auf und erzwingt sich in einem
kurzen V-Tal den Durchbruch durch den Hiesberg. Nach einer deutlichen Ostschwenkung erreicht die Melk bei der
gleichnamigen Stadt die Donau.
Die Quellbäche der Mank entspringen am Osankogel (858 m), Grünthalkogel (886 m) und am Pichlberg (857 m), an
der Grenze des Sandsteinberglandes und des Kalkalpenvorlandes. Die Quellbäche vereinigen sich in der breiten
Talmulde von Texing. Die Mank durcheilt dann eine Engstelle beim Schweinsberg (607 m) und kommt bei Kirnberg in
das Gebiet der Niederterrassen.
Die Formenwelt der Voralpen ist überaus mannigfaltig. Neben den Schneiden und Graten der Voralpen treten in den
niedrigsten Teilen der Pielachtaler Berge häufig Rücken, Kegel und kleine Plateaus auf.
Von St. Pölten führt die elektrische Alpenbahn durch das Pielachtal nach Mariazell. Von der Station Obergrafendorf
zweigt eine Flügelbahn ab, die nach Kilb, Mank, St. Leonhard am Forst, Ruprechtshofen und Wieselburg bis nach
Gresten führt.
Die in den Voralpen gelegenen Orte des Melk- und Manktales werden am bequemsten mit den Autobuslinien von
Melk erreicht, da sich die Bahn von Obergrafendorf nach Wieselburg den Voralpen viel zu wenig nähert.
Während die Sommerfrischen im Pielachtal viel besucht werden, sind die Orte des Melk- und Manktales noch wenig
bekannt. Sie verdienen wegen ihrer landschaftlichen Reize größere Beachtung. Ein Publikum, das für wenig Geld und
bei bescheidenen Ansprüchen Erholung in einer lieblichen Voralpenlandschaft sucht, wird hier nicht enttäuscht werden.