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Wir habén Ihnen Erfreuliches zu berichten: Die Hannah Arendt Tage Zürich /Juni 1996 stossen allenthalben auf grosses Interesse. Nach nunmehr einem Jahr der Vorarbeit stellen wir fast erstaunt fest, dass wir, was Programm und Referent/innen betrifft, überall durch scheinbar offene Türen schreiten. Wo immer wir scheu den Schritt über Schwellen gewagt habén, sind wir auf ein herzliches Willkommen gestossen. Dafür sei hier gedankt. Es hat uns darin bestárkt, weiter zu schreiten, bis zu dem Punkt, an dem wir heute sagen können, dass das geplante Forum für politisch-kulturelles Nachdenken stattfinden wird. Mannigfaltige Kooperationen sind jetzt angebahnt: die bereits in Aussicht gestellte, sehr grosszügige Gastgeberschaft verschiedener Zürcher Institutionen - Kunsthaus und Konservatorium - sowie die aktive Teilnahme des Schauspielhauses; nun sind neu das Philosophische Seminar der Universitat Zürich und das Theater am Neumarkt zu uns gestossen. Natürlich hat die Prasidialabteilung der Stadt grosse Hilfe geleistet. Das Patronat des Stadtprasidenten Josef Estermann ist zugesagt und die Medien - vorab der Tages Anzeiger - habén ihre Bereitschaft bekundet, dem Anliegen öffentlich Gehör zu verschaffen. Und schliesslich habén uns viele Privatpersonen unterstützt oder zumindest ermutigt. Kurz: jetzt sind gute Voraussetzungen für die Verwirklichung des politisch-kulturellen Festivals gegeben. Anlásslich des Todestages von Hannah Arendt - er jáhrt sich am 4. Dezember dieses Jahres zum 20. Mai - dürfen wir feststellen, dass ihr Denken und Reden in Zürich eine lebendige Státte des Erinnerns habén müssten. Diesem Ziel wollen wir uns auf dem Weg in ein neues Jahrtausend weiterhin widmen. Hannah Arendt würdigen, heisst für uns auch und vor allém, dem politischen Denken Würde und Öffentlichkeit zu verschaffen. Wir habén damit breite Resonanz gefunden.