Bővebb ismertető
Editorial In eigener SacheAlfred Bayer/Manfred BaumgärtelMit der hier vorliegenden Ausgabe der POLITISCHEN STUDIEN möchten Herausgeber und Redaktion ein neues Konzept der Zeitschrift für Politik und Zeitgeschehen" der Hanns-Seidel-Stif-tung vorstellen. Hinter den Veränderungen verbirgt sich die Überlegung, das inhaltliche Spektrum der Zeitschrift zu erweitern und in stärkerem Maße den Dialog mit den Lesern zu suchen.In Zukunft werden die POLITISCHEN STUDIEN daher in zwei verschiedenen Formen erscheinen. Zum einen wird es - wie bisher - die bewährte Form der Themenhefte geben, die - in erster Linie - geeignet erscheinende Expertengespräche und Fachtagungen der Akademie für Politik und Zeitgeschehen" dokumentieren. Diese Themenhefte haben in den letzten Jahren großen Anklang gefunden, wobei unsere Leser vor allem deren quasi-enzyklopädischen Charakter, will sagen: die umfassende Behandlung einer aktuellen politischen Problematik, gerne hervorheben.Die zweite Säule der POLITISCHEN STUDIEN neben den thematischen Ausgaben, die weiterhin als Sonderhefte erscheinen, sind die nun neu konzipierten Nummernhefte, die - ebenfalls wie bisher - im zweimonatlichen Rhythmus publiziert werden. Sie weisen aber imUnterschied zu früher nun eine Vielfalt unterschiedlicher Rubriken auf. Damit soll nicht nur eine Auflockerung erreicht, sondern auch der beabsichtigte Forums-Charakter der neuen Konzeption unterstrichen werden.Neben einer Reihe von vorwiegend wissenschaftlichen Einzelbeiträgen soll in den künftigen Nummernheften jeweils ein Schwerpunktthema behandelt werden; in dieser Ausgabe ist es die weitere Entwicklung der Gen- und Biotechnologie. Die Einzelbeiträge, die im ersten Teil des Hefts abgedruckt sind, entstammen recht unterschiedlichen Themenbereichen bzw. Politikfeldern -auch dies entspricht dem veränderten Konzept.Ein ganz wesentlicher Punkt ist jedoch, daß die Leser nun eingeladen sind, selber mit den POLITISCHEN STUDIEN ins Gespräch zu treten. Die neue Rubrik Im Dialog" versteht sich als Aufforderung zur Stellungnahme und Kritik. Aber auch Ergänzungen oder andere Perspektiven zu einem in den POLITISCHEN STUDIEN behandelten Thema sind willkommen. Wer der - möglicherweise provozierenden -These eines Autors/einer Autorin mit einer Gegenthese antworten möchte, kann in Zukunft das neue Forum Im Dialog" dazu nutzen; das kann natür-I I( ' .. ;! Politische Studien, Heft 347, 47. Jahrgang, Mai/Juni 1996