Bővebb ismertető
Fritz Pirkl20 Jahre Hanns-Seidel-StiftungKontinuierlich - kraftvoll - konsequent: Seit 20 Jahren arbeitet die Hanns-Seidel-Stiftung beständig, prosperiert und folgt zielstrebig ihrem Bildungsauftrag. Der Erfolg begleitete die Stiftung von ihrer Gründung bis auf den heutigen Tag und wird ihr - die Anzeichen zeigen dies - auch weiterhin treu bleiben.Einundzwanzig herausragende Persönlichkeiten aus dem politischen Leben und verschiedenen Gruppen der Gesellschaft bildeten die Gründungsmitglieder der Hanns-Seidel-Stiftung, wobei die beiden bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Hans Ehard und Dr. h.c. Alfons Goppel den Kreis der Politiker anführten, zu dem auch zahlreiche Mitglieder des Deutschen Bundestages und des Bayerischen Landtages zählten.Als ein Vertreter der wissenschaftlichen Einrichtungen sei Senator Professor Wilhelm Arnold genannt, der stellvertretender Vorsitzender der Stiftung wurde. Daneben waren kirchliche Verbände ebenso wie Organisationen der Wirtschaft und andere bedeutende Bereiche des öffentlichen Lebens durch herausragende Persönlichkeiten repräsentiert. Selbstverständlich gehörten Frau Ilse Seidel, die Witwe des Namensgebers der Stiftung, und ihr Sohn, Dr. Christian Seidel, zu den Gründungsmitgliedern, womit die Bedeutung der Person Seidels nicht nur für die Namensgebung, sondern gerade auch für das Programm unterstrichen wurde.Die größte Umwälzung in ihrer jungen Geschichte erfuhr die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1966, als Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger mit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands eine große Koalition einging. Nunmehr teilte die CDU /CSU erstmals die Regierungsgewalt in Bonn mit dem bisher schärfsten politischen Gegner. Dies bedeutete, weiter ein scharfes politisches Profil zu zeigen, Zukunftsaufgaben gedanklich anzupacken und für Entscheidungen vorzubereiten sowie programmatische Aussagen zu treffen und hierdurch grundlegende Vorarbeit zu leisten. Diese Zielsetzungen hatten sich die damals bereits bestehenden Stiftungen zu eigen gemacht. Die der SPD nahe stehende Friedrich-Ebert-Stiftung, gegründet 1925, nahm bereits 1947 wieder die Arbeit auf. 1956 folgte die politische Akademie Eichholz der CDU. Im Oktober 1964 vereinigte sich diese politische Bildungseinrichtung mit dem Institut für Internationale Solidarität zur Konrad-Adenauer-Stiftung. Nach ihrer Gründung kam als dritte Aufgabe die Studienförderung hinzu. 1958 entstand die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung.In der oben geschilderten politischen Lage verfestigte sich in der Christlich-Sozialen Union der Plan, eine den eigenen Grundsätzen verpflichtete unabhängige Stiftung zu gründen. Selbstverständlich ähnelten ihre Aufgaben denen der drei anderen Einrichtungen: Das demokratische Bewußtsein und das Verständnis für die freiheitlichdemokratische Grundordnung sollte in allen Schichten der Bevölkerung geweckt,