Bővebb ismertető
In beherrschender Lage auf das Sarno-Flusstal und in Meeresnáhe liegt das alte Pompeji. Dank seiner fruchtbaren landwirtschaftlichen Umgebung und der Verbindungsmöglichkeiten auf Wasser- bzw. Landwegen, war Pompeji unter anderem der natürliche Lade- und Einschiffungshafen seiner Hinterlandstádte: Nola, Nocera, Acerra. Pompeji musste sich aller Wahrscheinlichkeit nach an der SarnoMündung befinden. Dieser glücklichen topographischen Lage wegen, verdankte Pompeji die Blüte, die es jahrhundertlang genoss. Trotzdem hatte die Stadt nie eine eigene Geschichte und nur sehr selten wurde sie von den altén Schriftstellern erwáhnt. Aus diesem Grundé rekonstruiren wir die Ereignisse in groben Zügen, meist unter Verwertung und Darlegung der Daten, die durch archáologische Ausgrabungen geliefert wurden. Wir wissen nichts genaues von der ursprünglichen Ansiedlung an jenem Ort, doch von dem Augenblick an, wo im Sarnotal Lebensbeweise, die sich etwa auf die Eisenzeit berufen, gefunden wurden, müssen wir annehmen, dass dort, wo spáter Pompeji entstehen wird, schon im IX. bis VIII. Jahrhundert vor Chr. ein Dorf oder sogar mehrere Ansammlungen oskischer Völker, die damals das antiké Kampanien bewohnten. Nach und nach, so wie Pompeji seine Struktur als Stadtmittelpunkt konsolidierte, vermehrten sich die Berührungen zu den Zivilisationen, die im Raume Kampaniens blühten und daher das Leben Pompejis tief beeinflussten. Ein grofíes, etruskisches Zentrum, Capua, befand sich in unmittelbarer Náhe und beherrschte die Ebene von Kampanien um den Fluss Volturno. Auch wenn heute noch umstritten bleibt, inwieweit die Etrusker von Capua am Leben und an der Geschichte von Pompeji teilgenommen habén und wenn auch einige Schriftsteller behaupten, daB es eine etruskische Periode der Stadt gab, ist sicher, dafí wir hier in der áltesten Stádtebauplanung, in der Architektur und in anderen Kunstwerken und in der Lebensführung Elemente finden, die von einer fortlaufenden und fruchtbaren Berührung zwischen der etruskischen Welt und Pompeji zeugen. Ferner erlebt die Stadt den