Bővebb ismertető
Vorwort
Das vorliegende Buch »Praktikum der Biochemie« sieht seine spezielle Aufgabe und seine Grenzen in der abgestimmten Einheit von Vorlesung — Seminar — Praktikum.
Es ist Anliegen des Buches, den in Vorlesungen und Seminaren dargebotenen Lehrstoff durch das Experiment zu veranschaulichen und dadurch vertiefen zu helfen; bloße Wiederholungen von Lehrstoff werden weitgehend vermieden. Auch die Ausführungen über die allgemeinen und theoretischen Grundlagen (Kapitel 1 bis 5) sind nur im sinnvollen Zusammenhang mit dem Versuchsteil zu sehen. Alles darüber Hinausgehende ist den weiterführenden bzw. einschlägigen Lehrbüchern überlassen. Dadurch wurde Raum geschaffen für eine gründlichere Darstellung des gebotenen Stoffes, insbesondere für die Behandlung der Versuche (Kapitel 6). Für zweckmäßig wurde es erachtet, die bei mehreren Versuchen gleichermaßen angewandten Methoden bzw. Apparaturen (z. B. Fotometrie, Zentrifugation) im Kapitel 5 darzustellen, während die nur für einen jeweiligen Versuch benutzten spezielleren Methoden bzw. Apparaturen bei der Besprechung der betreffenden Versuche behandelt werden.
Das Buch beschränkt sich bewußt auf eine gezielte Auswahl von grundlegenden Verfahren und repräsentativen Anwendungsbeispielen.
Als vorteilhaft ist einzuschätzen, daß die dargelegten Versuche im Biochemischen Praktikum für Studierende der Medizin und Stomatologie an der Karl-Marx-Universität Leipzig seit einer Reihe von Jahren erprobt wurden, einer ständigen Aktualisierung unterlagen und sich bewährt haben. Nicht zuletzt wurde der gute Kontakt mit dem Studenten an seinem Arbeitsplatz im Laboratorium als förderlich für die didaktische Gestaltung des Buches empfunden. Das Buch soll dem Studenten eine Hilfe sein,
bei der eigenverantwortlichen gründlichen Vorbereitung auf das Praktikum und den jeweiligen Versuch,
bei der Gewinnung des Verständnisses für Ziel und Bedeutung des jeweiligen Versuches,
bei der sowohl manuellen als auch apparativen exakten Bewältigung eines Versuches,
bei der Schärfung seiner Beobachtungsgabe (als einem wesentlichen Element für seine spätere Tätigkeit als Arzt oder Forscher) und
bei der Auswertung und wissenschaftlichen Interpretation der gewonnenen Ergebnisse und Einsichten.
Mein besonderer Dank gilt dem Direktor des Physiologisch-chemischen Institutes