Bővebb ismertető
AUgemeine Hinweise Das Kollegienheft "Praktikum für Biophysik" wurde für die Mediziner und der Pharmazeuten der ersten zwei Semester zusammengestellt. Die mit den Themen der Biophysik-Vorlesungen eng verbundenen Praktika bedeuten überwiegend von den Studenten individuell (bzw. in Paaren) auszuführende Messungen. Im Kollegienheft ist die kurze Beschreibung dieser Messungen enthalten, gleichzeitig werden auch die mit den Messungen verbundenen grundsátzlichen Fragen zusammengefaBt. Im Interesse der erfolgreichen Ausführung der Praktikumsarbeit ist es jedoch darüber hinaus in vielen Fállen erforderlich, die am Beginn der MeBbeschreibungen angegebenen Teile der Lehrbücher durchzuschauen. Einige nützliche Ratschláge: Die Beschreibungen im Kollegienheft dürfen keinesfalls mechanisch gebraucht werden. Wenn die Aufgaben ohne tieferes Verstándnis "durchgeführt", der Instrumentenausschlag abgelesen und daraus die "gewünschten" GroBen berechnet werden, kann man sich bald über falsche Ergebnisse wundern und die Instrumente beschuldigen. Selbstverstándlich können auch die Instrumente mangelhaft sein, viel zu oft ist aber das falsche Ergebnis auf ein Fehlen der angemessenen Sorgfalt bei der Messvorbereitung und -durchführung zurückzuführen. Die Messungen sollen in jedem Falle dokumentiert werden! Das angefertigte Dokument ist das sog. MeBprotokoll, das jede, mit der Messung zusammenhángende wichtige Information enthalten soll: 1. Zweck der Messung 2. Die verwendeten Methoden, Mittel, ihre Einstellungen 3. Weitere Umstánde (z.B. verwendete Materialen und ihre Kennwerte, Temperatur...) 4. MeBergebnisse (im allgemeinen in Tabellenform) 5. Auswertung, graphische Darstellung 6. Endergebnis Die Fertigstellung der Tabellen des Protokolls wird durch den, in der Beschreibung der einzelnen Praktika befindlichen Tabellen-Entwürfen unterstützt. Darüber hinaus ist auch ein Muster-Protokoll auf der nachsten Seite zu finden. Es ist eine háufige Frage, "wieviel Dezimalstellen sind bei den Ergebnissen anzuführen?" Eine für alle Falle gültige Antwort kann auf diese Frage selbstverstándlich nicht gegeben werden, vielleicht aber einige Hinweise. Im allgemeinen soll es vor Auge gehalten werden, daB das Ergebnis niemals genauer sein kann, als der ungenaueste Ausgangswert. Es lohnt sich im Ergebnis so viele Stellen (nicht Dezimalstellen) anzugeben, wieviele zuverlaBige Stellen in dem ungenauesten Ausgangswert vorhanden waren. Wenn zum Beispiel der Durchmesser des rőten Blutkörperchens an der Skala des Okularmikrometers mit der Genauigkeit von einer Stelle gemessen