Bővebb ismertető
V o r w o r tIn den letzten beiden Jahrzehnten hat sich der Gartenbau zu einem kapitalinten-siven Wirtschaftszweig entwickelt. Der Kapitaleinsatz gilt neben der Arbeits-ersparnis immer mehr der Steuerung aller Wachstumsfaktoren mit dem Ziel, eine sichere und exakt terminierte Produktion zu gewáhrleisten. Der Anbau im Gewachshaus hat aus dieser Sicht Vorteile gegenüber dem Freilandanbau auch unter günstigen klimatischen Bedingungen. Der Zierpflanzenbau der ge-mafligten Breiten konzentriert sich deshalb immer stárker auf den Anbau unter Glas; und auch für die Gemüseerzeugung hat das Gewachshaus steigende Bedeu-tung errungen.Verbunden mit einem verstárkten Einsatz von Gewáchshausern ist die Festle-gung von erheblichen finanziellen Mitteln über den für die heutige schnell ebige Zeit verháltnismáíJig langen Zeitraum von 15 bis 30 Jahren. Diese Tatsache zwingt den Unternehmer, sich über die Wirtschaftlichkeit von Gewáchshausin-vestitionen intensiv Gedanken zu machen. Bisher fehlte es ihm an den dafür er-forderlichen Kalkulationsunterlagen und an geeigneten Methoden der Kostenkal-kulation und Wirtschaftlichkeitsrechnung.Daraus leitet sich die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit ab. Es galt zunáchst, allé relevanten Kalkulationsdaten zu sammeln, kritisch zu sichten und zu syste-matisieren. Dazu gehören die Preise der Bauteile von Gewáchshausern und ihrer Innenausstattung sowie die normalerweise auftretenden Reparaturkosten, die in mühsamer Kleinarbeit aus den unterschiedlichsten Quellen zusammenge-tragen wurden. Besonders wertvoll wird die Arbeit ferner dadurch, dafi sie Wege aufzeigt, wie sich Kosten und Wirtschaftlichkeit von Gewáchshausern unter Berücksichtigung der modernen Investitiönstheorie im praktischen Fali kalku-lieren lassen. So gelingt es, die Kostenunterschiede offenzulegen, die sich aus den vielfaltigen Alternativen der Bauart, Gröfle und Ausstattung von Gewachs-hausanlagen ergeben. Damit wird dem Unternehmer der Weg gewiesen, wie er seine Investitionsentscheidungen objektivieren kann, ohne die Tatsache zu ver-nachlássigen, da(3 derartige Entscheidungen auch von vielen Unwagbarkeiten ab-hangen und auf Erwartungen hinsichtlich der künftigen Entwicklung beruhen, die letztlich stets unsicher sind.