Bővebb ismertető
Die Heiligen Gottes fürchteten nicht die Schläge der Henker und starben um des Namens Christi willen, um Erben zu werden im Hause des Herrn Sie gaben ihren Leib für Gott im Tode hin, sie haben ewige Kronen verdient Römisches BrevierDieses Buch wurde geschrieben in tiefer Dankbarkeit und Ehrfurcht vor Gott und den Blutzeugen der Kirche, die im Kampf gegen die Mächte der Finsternis ihr Leben als Opfer angeboten haben für uns, die Lebenden! Es ist die Erfüllung einer Sendung, die Namen dieser Toten aus dem Dunkel der Vergessenheit in das Licht des täglichen Gebetes und der Betrachtung zu erheben. Die Hingabe ihres Lebens, dargebracht mit heiliger Kraft aus einer andern Welt, erhellt für uns alle das Ewige und Unzerstörbare! Unsere Zeit, die arm an heroischen und heiligen Vorbildern ist, hat nicht nur die Dankespflicht, sich dieser Zeugen der Wahrheit zu erinnern, sie braucht ihr Andenken auch als Wegweiser zu jenen ewigen Werten, für die sie ihr Opfer dargebracht haben. Ihr heiliges Vermächtnis ist unsere Aufgabe! Das Schreckensregime, vor dessen Tribunalen etwa 130 Diener Gottes zum Tode verurteilt wurden, wollte keine Märtyrer schaffen, sondern die Priester zu Verbrechern stempeln. Zur Zeit ihres Todes waren die näheren Umstände meist unbekannt und objektive Berichte darüber untersagt. In den Wirren des Kriegsendes ist viel Beweismaterial über ihr Martyrium zerstört worden. Wenn wir daran denken, mit welcher Sorgfalt einstmals die Akten der Märtyrer des Glaubens gesammelt worden sind, welch festliche Gelegenheit die Verlesung ihrer Geschichte als Vorbild für die Gemeinde war, sind wir beschämt darüber, daß uns bisher eine umfassende Martyrologie der getöteten Priester aus den Jahren 1933-1945 fehlt. Um so größer ist die Verpflichtung, sorgfältig das Schicksal der Blutzeugen vor Hitlers Tribunalen darzustellen. Ich habe mich mit allen Kräften bemüht, ein Bild dieser Menschen auf Grund aller erreichbaren Tatsachen und dokumentarischen Unterlagen zu schaffen. Wenn im Rahmen dieser sachlichen Darstellung die Terrormethoden des NS-Regimes klar geschildert werden, so geschieht dies nicht im Gegensatz zu der in den letzten Zeugnissen fast immer ausgesprochenen Vergebung für ihre Mörder. Es geschieht vielmehr im Interesse der geschichtlichen Wahrheitsfindung und als Mahnung und Warnung an die Nachwelt. Wir sind dies denen schuldig, die uns als Vermächtnis ihr Beispiel an heroischem Opfermut und Glaubensstärke hinterlassen haben.