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Schrecklich wütete Cynan der Grausame. Stärker und stärker wurde sein Heer, immer gewaltiger die Macht, die an Thüles Grenzen stand. König William rüstete seine Mannen. Die Männer auf den Mauern und Zinnen zogen blank. In den Kesseln begann das Öl zu sieden. Sie würden sich mit aller Kraft wehren. Das war ihre Heimat, hier lebten ihre Familien. Der Aufmarsch Cynans war beendet. Hunderte von Ausgestoßenen der Nordmänner-Stämme standen gegen die Wenigen aus Thüle. Pfeile sirrten durch die Lüfte, Männer brachen getroffen zusammen. Schwerter klirrten, Menschen schrien. Äxte zerschmetterten Schilde. Thüle wehrte sich heldenhaft - aber vergeblich. Unter dieser Übermacht fiel Stück umf Stück der Burg.Verzweifelt schaute Eisenherz, der junge Prinz, von seiner Zinne. Wie lange können wir standhalten? Und was dann?" Er rannte los, seine Mutter zu beschützen. Rolf, der Waffenmeister, konnte ihn nicht zurückhalten. In einem Teil des Schlosses hatten etliche der feindlichen Soldaten die Mauerkrone erklommen. Prinz Eisenherz stürzte sich ins Kampfge-tümmel. Dort stand stolz sein Vater. König William war überall. Dann brüllte er Befehle, rief einzelne Männer beim Namen, munterte auf, feuerte an. Er war unermüdlich. Doch da