Bővebb ismertető
Auf zeitgenössischen Kupferstichen ist dér zaghafte Versuch unternommen worden, das wahre Gesicht des Prinzen Eugen zu zeigen. Aber auch sie sind nur annáhernd áhnlich! Denn trotz dem hymnischen Stil dér Epoche, trotz dem nur zu begreiflichen Ehrgeiz, dem allmáchtigen Prinzen und Mázén zu schmeicheln, konnte es kein Zeichner, kein Kupferstecher auf sieh nehmen, mehr für die landláufige Ásthetik zu tun, als die ins Fratzenhafte verzerrten Züge dieses Gesichtes zu mildern. Eugens Háfilichkeit war so sprichwörtlich, dafi die Künstler ein vorsichtiges KompromiB zwischen ihrem Gewissen und dér Wirklichkeit schlieBen muBten. Sie konnten den Abstand vöm Rand dér verkűmmerten Oberlippe zűr Nasenwurzel verringern und den steilen Damm des zu kurzen Nasenbeines verlángern. Aber genügte das, um das Portrát aueb nur im mindesten ansprechend zu machen? Dér immer offenstehende Mund mufite geschlossen erscheinen und die breiten dunklen Sehneidezáhne, im Bilde wenigstens, durch die Oberlippe verdeckt werden! Jetzt noeh eíne kleine Korrektur: noch das Óval des allzu spitzen Kinnes leicht in die Breite gerundet, die tiefliegenden Augenhöhlen perspektivisch nach vorne gerückt - dann ist das wahre Gesicht Eugens gerade noch zu erkennen. Aber dagegen das grandiose Habit! Dér Feldherr, dér bedeutendste