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Prof !FOTO Kurznachrichten
Sinarsix: Eintauschservice für alte Modelle
Die Firma Sinar AG Schaffhausen, führte vor mehr als 15 Jahren mit dem Sinarsix die richtungsweisende selektive
Belichtungsmessung in Filmebene an Großformatkameras ein. 1976 wurde eine neue Version eingeführt, welche folgende Vorteile aufweist:
- Rundes Ortungsfenster für Meßzelle mit nur 6 mm 0
- Stark erhöhte Ansprechgeschwindigkeit des Meßinstrumentes auch bei tiefem Lichtpegel
In Anbetracht, daß für die alten Sinarsix-Geräte keine Ersatzteile für Reparaturzwecke zur Verfügung stehen, gilt ein Eintauschangebot, mit dem gegen Rückgabe eines alten Gerätes (defekt oder noch funktionstüchtig) ein neues Sinar-six-Gerät mit Sonde 524.21 mit 40% Eintauschrabatt bezogen werden kann. Die Deutsche Durst GmbH, Hamburg, ist in der Bundesrepublik für den Umtausch zuständig. ?
Neues von der GDL
Nachdem die Gesellschaft Deutscher Lichtbildner/GDL 1977 Dr. Walter Boje zum Vorsitzenden und 1978 Hugo Schöttle zum Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt hatte, wurde in diesem Jahr Robert Häusser die Aufgabe des dritten Vorstandsmitgliedes übertragen. Robert Häusser, der vor kurzem als erster Fotograf in den Deutschen Künstlerbund aufgenommen wurde,
hat besonderen Anteil an der Öffnung der Gesellschaft für alle fotografischen Stilmittel und Ausdrucksformen. „Fotografie 1919-1979 Made in Germany - Die GDL-Fotografen" ist der Titel der großen Ausstellung, die am 8. November im Fotomuseum des Münchener Stadtmuseums eröffnet werden und dort bis Ende Februar 1980 bleiben wird. Im Gegensatz zu den früheren Ausstellungen der Gesellschaft gibt sie nicht einen Überblick über das bildnerische Schaffen der Mitglieder im letzten Jahr, sondern zeigt in didaktisch gegliederter Form, wie sich Sehweise, Inhalte und Darstellungsformen in den letzten 60 Jahren in den verschiedenen Anwendungsgebieten des Mediums Fotografie gewandelt haben. Zur gleichen Zeit erscheint unter dem gleichen Titel ein Bildband mit 164 Bild- und 60 Textseiten. Er enthält Beiträge von Dr. Heinz Fuchs, dem Direktor der Kunsthalle Mannheim, Dr. Hans Hofstätter, dem Direktor des Freiburger Museums, von dem jungen Kunsthistoriker Rolf Sachsse und den bekannten Autoren Fritz Kempe, Bernd Lohse und Walter Boje.
Zum Mitglied berufen wurden die Bildjournalisten Lutz Kleinhans, Volker Krämer, Peter Thomann und der vor allem als Landschafter bekannt gewordene Walter Sack. ?
Bild „von hinten"
Karlsruhe - Das Recht am eigenen Bild wird schon dann verletzt, wenn der Abgebildete annehmen muß, er könne identifiziert werden. Mit dieser Feststellung hat der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes (BGH) einem früheren Torwart des SV Darmstadt eine Entschädigung zuerkannt, weil er ohne seine Einwilligung in einer Anzeige für Farbfernsehgeräte ,,von hinten" abgebildet worden war. Laut BGH setzt der Begriff des „Bildnisses" zwar die Erkennbarkeit der abgebildeten Person vor-
aus. Dazu gehört jedoch nicht die Abbildung der Gesichtszüge. Es genüge, wenn der Abgebildete durch Merkmale, die sich aus dem Bild ergeben, erkennbar ist. Weiter erklärte der BGH, bekannte Fußballspieler könnten Personen der Zeitgeschichte sein. Dies gestatte jedoch nicht, ein Bildnis allein zur Werbung für eine Ware auszunutzen. Auf der Werbeanzeige war in Farbe der Torwart durch das Netz eines Fußballtores hindurch von der Rückseite vor einem Fernsehgerät der verurteilten Firma gezeigt worden. Aktenzeichen: VI ZR 108/78 vom 26. Juni (dpa) ?
Seminare
Welche positive Resonanz die von den Firmen Seal, Color GmbH, Stuttgart, sowie Color Paderborn veranstalteten Seminare bei den Teilnehmern hatten, verdeutlicht die folgende Stellungnahme des APP-Vorsitzenden Burghard Schmachtenberg: Für mich waren alle drei Tage sehr interessant! Zumal man von Ken Cook als einer der führenden amerikanischen Proträtfotografen so manchen kleinen, aber wertvollen Tip für die praktische Arbeit erhielt. Eine für uns völlig neue Beleuchtungstechnik überraschte mich ganz besonders bei den Studio-Porträts am ersten Tag.
Die Demonstration des Herrn Cook bei seinen Kinderporträts zeigte ganz deutlich, daß heute eine gute Portion Einfühlungsvermögen und eine Menge Psychologie neben der Technik das Wichtigste für einen erfolgreichen Porträtfotografen ist.
Die Beleuchtungstechnik beim Freilichtporträt hat mich persönlich am meisten fasziniert, zeigte sie nämlich, daß man gerade hier nicht immer nur Licht addieren, sondern auch subtrahieren kann. Dank des wieder einmal superschnellen wie qualitativ höchstwertigen Colorlabors, der Color GmbH in Stuttgart, konnte jeder Se-
minartag mit einer Bildbeispiel-Diskussion abgeschlos sen werden.
Insgesamt also ein Volltreffer für die Veranstalter Seal und Color GmbH, die für Ihr Engagement in der Porträtfotogra-fie mit „vollem Haus" belohnt wurden. Ganz besonders gefiel mir das persönliche Engagement des Herrn Cook, der herzerfrischend frei und offen seine theoretischen Vorträge und Diaschauen, sowie seine praktischen Demonstrationen vortrug. ?
„schwarz gegen chrom"
Hasselblad
Objektiv-Aktion
Um die Vorzüge der Carl Zeiss T*Objektive blackfinish einem noch größeren Kreis engagierter Hasselblad Fotografen zu-
gänglich zu machen, halten ab sofort die Hasselblad-Stütz-punkthändler ein interessantes Angebot bereit: beim Kauf eines neuen Carl Zeiss ^Objektives black finish wird ein Hasselblad Chrom-Objektiv in Zahlung genommen. Dabei spielt es keine Rolle, welches T*Objektiv black finish gewählt wird und welches Chrom-Objektiv in Zahlung gegeben wird. Die Hasselblad T*Aktion ist begrenzt auf die Monate August, September und Oktober 1979. Jetzt wird sich auch mancher Hasselblad-Fotograf, der mit seinem Foto-Budget sehr sparsam umgeht, trotzdem den Wunsch nach ein oder zwei weiteren Objektiven erfüllen, denn die in Zahlung gegebenen Chrom-Objektive werden nach einer Werksprüfung von den Hasselblad-
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