Bővebb ismertető
Vorwort Nachsorge und Rehabilitation gelten als Abschlu|3 der stationáren Behandlung des Tumorkranken. lm interdisziplináren Therapiekonzept findet man sie gewöhnlich in einer Nebenrolle. Tatsáchlich bedeuten beide Begriffe den Anfang eines prágenden Lebensabschnittes. Der Kranke ist wieder zu Hause in seiner gewohnten Umgebung und kann Vorstellungen und Erwartungen mit seiner neuen Wirklichkeit vergleichen. Er lernt, sich mit den physischen, psychischen und sozialen Dimensionen seiner Lebensqualitát zu arrangieren. Dies geht nicht ohne Probleme. Er kennt Besonderheiten seiner Krankheit und die Bedeutung einer zuversichtlichen Einstellung gegenüber körperlichen und seelischen Nöten sowie einer angemessenen Lebensführung. Diese Aufgaben kann der Kranke meist nicht alleine meistern. In der Nachsorge bedarf gerade der Prostatakarzinom-Patient einer somatischen, psychischen, sozialen und evtl. auch beruflichen Hilfe. Ziel dieses Buches ist, Nachsorge- und Rehabilitationsprobleme darzustellen sowie dem Arzt therapeutische Hilfen an die Hand zu geben. 16 Autoren unterschiedlicher Fachrichtungen habén zu den Problemen Stellung genommen, die den aus der Akutbehandlung entlassenen Prostatakarzinom-Patienten betreffen können. Es wird ein prospektiv orientiertes Rehabilitationskonzept deutlich, das integrierend und auf Kontinuitát angelegt ist, Rehabilitation bereits in der Akutversorgung erwartet und in der stationáren Nachsorge anbietet, um die ambulante Situation des Patienten in Familie, Gesellschaft und Beruf zu verbessern. H. Delbrück H. Rübben im Dezember 1992