kategória
szerző
cím
sorozat
kiadó
ISBN
évszám
ár
-
leírás
Előrendelhető
A mezők bármelyike illeszkedjen
A mezők mind illeszkedjen

Anke Trutter - Psychologie Heute Juli 2005 [antikvár]
 
EDITORIAL Die Gezeiten des Körpers und der Seele Gesundheit ist die Basis der Lebensfreude und der Leistungsfähiglceit. Weil wir das wissen, tun wir viel, um gesund zu bleiben: Wir informieren uns über Gesundheitsrisiken und „neue" Krankheiten und gehen zur Vorsorgeuntersuchung; wir ernähren uns nach den jeweils aktuellen Maßgaben der Experten, wir treiben Sport und versuchen Stress und Schadstoffe zu meiden. All das ist Teil des vorbeugenden Lebensstils von Millionen, über den sich Gesundheitspolitiker und Krankenkassen eigentUch...
online ár: Webáruházunkban a termékek mellett feltüntetett fekete színű online ár csak internetes megrendelés esetén érvényes.
1940 Ft
Szállítás: 3-7 munkanap
Részletesen erről a termékről
Bővebb ismertető
EDITORIAL Die Gezeiten des Körpers und der Seele Gesundheit ist die Basis der Lebensfreude und der Leistungsfähiglceit. Weil wir das wissen, tun wir viel, um gesund zu bleiben: Wir informieren uns über Gesundheitsrisiken und „neue" Krankheiten und gehen zur Vorsorgeuntersuchung; wir ernähren uns nach den jeweils aktuellen Maßgaben der Experten, wir treiben Sport und versuchen Stress und Schadstoffe zu meiden. All das ist Teil des vorbeugenden Lebensstils von Millionen, über den sich Gesundheitspolitiker und Krankenkassen eigentUch freuen müssten. Aber trotz dieses präventiven Eifers fühlen wir uns häufig erschöpft und ausgebrannt, sind geplagt von Allergien, Depressionen, Infektionen und psychosomatischen Krankheiten. Das liegt daran, dass wir das Nächstliegende und Unaufwändigste meistens nicht tun: Wir geben dem Körper und der Seele keine Chance, sich zu erholen - und zwar mehrmals täglich. So lautet die beunruhigende Diagnose der jungen Wissenschaften Chronobiologie und Chronomedizin. Wir sind immer noch uninformiert und regelrecht „zeitblind", wenn es um die Gezeiten des Körpers und der Seele geht: „Nicht zu wissen, dass man eine innere Zeitstruktur hat, ist so, als wüsste man nicht, dass man ein Herz oder eine Lunge hat", meint die Chronobio-login Gaer Luce. Schon der Psychiater Jean Martin Charcot erkannte 1850, dass wir mehrere Phasen im Laufe eines Tages erleben, in denen Körper und Seele eine Auszeit zu nehmen versuchen - diese Zustände nannte er, in Unkenntnis der biologischen Ursachen, hypnoid. Und Charcots Schüler Pierre Janet sprach von diesen regelmäßig auftauchenden Phasen als abaissements du niveau mental, Tiefpunkten, in denen wir müde, unkonzentriert, verletzbar und träumerisch seien: eine Art spontane Alltagstrance bemächtige sich des Organismus, und das mehrmals täglich. Sie zeigt sich darin, dass der Mensch deutlich ruhiger wird, er gähnt, hat das Bedürfnis, sich zu recken und zu strecken, sein Blick wird „leer", er seufzt, kritzelt Männchen aufs Papier, gleitet in Tagträume ab. Heute wissen wir: Wir leben tatsächlich im 90-Mi-nuten-Takt. So genannte ultradiane Rhythmen bestimmen unseren Tagesablauf, unsere Hochs und Tiefs, unsere Leistungsfähigkeit und auch unsere psychische Befindlichkeit. Die wohl wichtigste Erkenntnis der Chronomedizin aber ist: Nach jeweils eineinhalb Stunden müssen sich die endokrinen Informationssysteme des Körpers regenerieren. Der Stoff, aus dem die Informationen sind, die Neurotransmitter, wird in mehrmals täglich stattfindenden Zyklen produziert, ausgeschüttet und „verbraucht". Die Regenerationsphase dauert ungefähr 20 Minuten, wenn wir Ruhe geben und den Körper seine Reservoirs wieder auffüllen lassen. Der Chronobiologe Ernest Rossi spricht von einer „Heilreaktion", die in diesen 20 Minuten stattfindet und die wir nur um den Preis wachsender Erschöpfung und sinkender Leistungsfähigkeit übergehen können. Große österreichische Studien belegen nun, in wie vielen Zusammenhängen und mit welchen gravierenden Folgen wir uns um die „Heilzeiten" herummogeln (Seite 20). Wir ignorieren diese Rhythmik weitgehend, weil uns Zeitpläne und Leistungsanforderungen nicht erlauben, lockerzulassen. Wir ärgern uns über einen Durchhänger oder eine Unaufmerksamkeit, trinken einen Kaffee oder rauchen eine Zigarette, und weiter gehts! Gesund leben bedeutet deshalb: den Körper und die Seele vor den Rhythmusstörern in unserem Alltag zu schützen. Wir brauchen in unserer reizüberfluteten Welt ein geschärftes Bewusstsein für die leisen Prozesse im Organismus, für die inneren Gezeiten. So wie der Schlaf eine bestimmte „Architektur" haben muss, damit er erholsam und regenerativ ist, so muss auch das Wachbewusstsein den Gezeiten des Körpers folgen. Wenn wir die vitalen Schwingungen nicht respektieren oder fast gewaltsam unterdrücken, droht uns kurzfristig Erschöpfung, langfristig Schlimmeres. Die scheinbar banale, aber immer noch nicht ausreichend in der Lebenspraxis verankerte Erkenntnis lautet; Leben, das aus dem Takt gerät, macht krank. (E-Mail: [email protected])

Termékadatok

Cím: Psychologie Heute Juli 2005 [antikvár]
Szerző: Anke Trutter Thomas Saum-Aldehoff
Kiadó: Julius Beltz GmbH & Co. KG
Kötés: Ragasztott papírkötés
Méret: 210 mm x 280 mm
Anke Trutter művei
Thomas Saum-Aldehoff művei
Bolti készlet  
Vélemény:
Minden jog fenntartva © 1999-2019 Líra Könyv Zrt.
A weblapon található információk közzétételéhez, másolásához a működtetők írásbeli beleegyezése szükséges.
Powered by ERBA 96. Minden jog fenntartva.
mobil nézet