Nicht ganz,
was ich geplant hatte
Jemand, vermutlich ein Zechkumpan, soll Ernest Hemingway herausgefordert haben: Er sei zwar ein Meister der Kurzgeschichte, aber er brächte ja wohl keine gute Story mit nur einem halben Dutzend Wörtern zustande. Wette verloren, „Papa" Hemingways very short story hütete: For Sale: Baby Shoes, Never Worn (Zu verkaufen: Babyschuhe, nie getragen). Spötter halten diese sechs Wörter für Hemingways bestes Werk. Ob er es überhaupt geschrieben hat, bleibt umstritten. Wie auch immer, ein kleines Genre war...
Nicht ganz,
was ich geplant hatte
Jemand, vermutlich ein Zechkumpan, soll Ernest Hemingway herausgefordert haben: Er sei zwar ein Meister der Kurzgeschichte, aber er brächte ja wohl keine gute Story mit nur einem halben Dutzend Wörtern zustande. Wette verloren, „Papa" Hemingways very short story hütete: For Sale: Baby Shoes, Never Worn (Zu verkaufen: Babyschuhe, nie getragen). Spötter halten diese sechs Wörter für Hemingways bestes Werk. Ob er es überhaupt geschrieben hat, bleibt umstritten. Wie auch immer, ein kleines Genre war geboren - die Sechswörtergeschichte.
Die Idee vrarde seither immer wieder aufgegriffen. Kürzlich forderte das amerikanische Magazin Smith seine Leser auf, ihre Memoiren in Hemingways Sechswortform zu schreiben. Der Aufruf löste eine Flut von witzigen, traurigen, weisen oder skurrilen „Autobiografien" aus (eine kleine Auswahl im Kasten). Lässt sich ein Leben wirklich durch ein Bonmot, eine Überschrift oder ein Leitmotiv auf den Punkt bringen? Viele Menschen scheinen das zu können oder haben zumindest viel Spaß dabei, diese Formel zu suchen.
Mein Leben in nur sechs Wörtern:
„Mein erstes Konzert: Zappa. Erl
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