Bővebb ismertető
In der vorliegenden Abhandlung setzte sich der Autor das Ziel, mit Hilfe der Experimentellen Trieb- und Ichdiagnostik bei neurotischen und psychotischen Störungen eine Prognose zu stellen. Prognose nennt man in der Medizin die Vorhersage des Ausgangs einer Krankheit. Diese Begriffsbestimmung erhellt bereits die praktische Bedeutung des Unternehmens. Denn die rechtzeitige Vorhersage des guten oder schlechten Ausgangs einer seelischen Erkrankung ist einerseits für das persönliche Schicksal des Kranken von Wichtigkeit, anderseits gibt sie auch dem Psychotherapeuten gewichtige Richtlinien in bezúg auf die WahI des einzuschlagenden Heilweges. Mit groBer Erfindungsgabe und Záhigkeit gelang es nun Vikar Ármin Beeli in einer langjáhrigen Forschungsarbeit eine Methode für die psychotherapeutische Prognostik zu entwickeln, welche sich in der Praxis durch sorgfáltige Nachprüfungen bewáhrt hat. In 140 Falién, die dem Autor nur durch Testserien bekannt wurden, verglich er die Vorhersagen seiner prognostischen Methode mit den Katamnesen der Fálle. Die Übereinstimmung erreichte die GröBe von 83 %. Mit Hilfe einer Korrelationsrechnung zwischen Katamnesen und experimentellen Prognosen ergab sich eine sehr signifikante Korrelation. Somit wurden die hier vorgelegten Ergebnisse auch statistisch abgesichert. Die BEELische Methode der Experimentellen Prognostik fuBt einerseits auf der Skala der Existenzformen, anderseits auf der Sozialskala der jeweiligen Testreaktionen. Die von der Schicksalspsychologie ausgearbeitete Methode zur Feststellung der wichtigsten Existenzformen setzte die Annahme voraus, daB jeder Mensch nicht mit einer, sondern mit einer Vielheit von verschiedenen ererbten Existenzmöglichkeiten zur Welt kommt, von denen er entweder durch Zwang des Erbes oder aber durch freie WahI des Ichs eine bestimmte Art des Daseins lebt. Diese ererbten Existenzmöglichkeiten reprasentieren die Materie, der Erbzwang und die Wahlfreiheit hingegen die Funktion des Schicksals. Um aber MiBverstándnisse zu vermeiden, sei hier betont, daB die Schicksalspsychologie sich nicht mit der Existenz im Sinne von M. Heidegger bescháftigt, sondern stets mit den vorhandenen Möglichkeiten des Schicksals, alsó mit den Formen der existentia. Bekanntlich hat M. heidegger den Begriff der Existenz von dem der existentia scharf getrennt. Er schreibt: existentia besagt ontologisch so viel wie Vorhandensein, eine Seinsart, die dem Seienden vom