Bővebb ismertető
Vorwort
Im Rahmen der Quantenmechanik wird ein Begriffssystem entwickelt, welches uns gestattet, die Vorgänge der Mikrophysik widerspruchsfrei zu beschreiben. Die Beherrschung dieses neuen Begriffsystems ist Voraussetzung für das Verständnis der Effekte der Mikrophysik, die das Verhalten und die Eigenschaften auch makroskopischer Körper bestimmen und in zunehmendem Maße Anwendung in der inodernen Technik gewinnen. Als Beispiel sei hier die Festkörperphysik genannt.
Im vorliegenden Band wird versucht, die Quantenmechanik knapp darzustellen, aber gleichzeitig eine möglichst korrekte Interpretation zu geben und ein Begriffssystem einzuführen, welches den Erfordernissen der Quantenphysik gerecht wird.
Ebenso, wie eine rationelle Darstellung der Elektrodynamik erst mit Hilfe der Vektoranalysis möglich ist, bedarf es zur rationellen Darstellung der Quantenmechanik auch eines angemessenen mathematischen Formalismus. Einige mathematische Grundlagen werden der Quantenmechanik vorangestellt.
Die Kapitel 1. —3., 5., 6., 8., 9. geben einschließlich der angeführten Aufgaben eine Darstellung wesentlicher Züge der Quantenmechanik. Insbesondere wurde Wert auf eine Einbeziehung der Streutheorie gelegt (Kapitel 6.), da in dieser Richtung mit weiteren wichtigen Entwicklungen im Rahmen der Quantenmechanik zu rechnen ist. Die Ergänzungen, Kapitel 4.*, 7.*, 10.*, sollen das Blickfeld erweitern, indem über einige weitere Probleme und Ergebnisse informiert wird, die in der Regel jedoch nicht für die Erarbeitung des oben angeführten Stoffes erforderlich sind.
Auf dem Gebiet der Quantenmechanik existiert bereits eine umfangreiche Lehr-buchliteratur. Hervorzuheben sind hier neue, moderne Zugänge zu diesem Wissensgebiet, die etwa in den Lehrbüchern von R. P. Eeynman, G. Geaewert, E. Fick aufgezeigt werden. Die vorliegende Darstellung der Quantenmechanik schließt sich diesen Lehrbüchern an.
Für zahlreiche Diskussionen bei der Vorbereitung des Manuskriptes danke ich recht herzlich Herrn Prof. Dr. W. Kuhn sowie Herrn Dr. H. Stöckel, der mit einer gründlichen Durchsicht des Manuskriptes und zahlreichen Hinweisen und Änderungsvorschlägen M'esentlich zu der Fertigstellung des Manuskripts beigetragen hat. Weiterhin danke ich meiner Frau, Renate Röpke, für die LTnterstützung bei der Erarbeitung des Matuiskriptes.
G. Röpke