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Quellensammlung zur deutschen Geschichte II. [antikvár]

Friedrich Wilhelm, J. G. Fichte, M. Luther

 
Vorwort zur Qufcllensammlung „Der Mensch ist mehr, a,Is sein Haus. Aber nicht der Unbebaute." Franz Rosenzweig Der Student des Fac.hes „Deutsche Spráche und Literatur" und dér sich fiir historisches Quellenmateri a.] iriteressierende Intellektuelle nehmen mit diesem Band eine Quellensammlung zur Hand, die, über die genanen Fachinformationen hinaus, einen Hintergrund für Studien im Bereich der Literatur und der historischen Landeskunde, sowie der biirgerlichen Gesellschaftstheorien bildet. Die griechisch-römische Geschichtsschreibung...
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Vorwort zur Qufcllensammlung „Der Mensch ist mehr, a,Is sein Haus. Aber nicht der Unbebaute." Franz Rosenzweig Der Student des Fac.hes „Deutsche Spráche und Literatur" und dér sich fiir historisches Quellenmateri a.] iriteressierende Intellektuelle nehmen mit diesem Band eine Quellensammlung zur Hand, die, über die genanen Fachinformationen hinaus, einen Hintergrund für Studien im Bereich der Literatur und der historischen Landeskunde, sowie der biirgerlichen Gesellschaftstheorien bildet. Die griechisch-römische Geschichtsschreibung betrachtete die Beschreibung des Kennens und YVissens der menschlichen Vergangenheit in chronologischer Ordnung als ihre Aufgabe. Der Historiker fafite die Geschehnisse lediglich zusammen. Die Forderung eines Leitgedankens schien uninteressant. zu sein. Die Erfahrung des Ganzén, der Totál itat. der Wirklichkeit als einer Art historischer Wirklichkeit brachte mari erst s páter ins Bewufítsein „des Westens". Da.s Christentum haucht historisch das westliche Den ken in zwei Richtungen an. In Richtung der Vergangenheit dadurch, daü das ganze Perfekt der Menschheit von Golgotha her zu sehen isi,, und in der anderen Richtung wohl dadurch, daü es sich als datiertes Ereiguis zwar immer mehr von der jeweiligen Gegenwart entferrit, dennoch aber zugleich absolut prásent ist. In diesem Sinne bedeutet der Historismus nichts an deres, als eine zeitgetreue und objektíve Analyse eines bestimmten Zeitalters der Wirklichkeit, die den simplen Empirismus und den Providenzialismus iibersteigt. Diese verháltnismáfiig moderne Denkweise betrachtete die menschliche Gesellschaft als einen Teil der Natúr; sie schuf mit Hilfe der den Naturwissenschaften entlehnten Kausalitát die Idee der Einheit des geschichtlichen Prozesses (Herder), erarbeitete die Geschichtsphilosophie von der Einheit der Entwicklung vom minderwertigen zurn höheren Le ben usw. Die Beschránktheit des Historismus bestand in seinem Mechanismus und darin, dafí die fachspcziíi^:hen, in der Wirklichkeit vorhandenen Zusammenhánge, durch die von Philosophen hervorgehobenen, spekulativen Leitsatze und Prákonzeptionen substituiert wörden waren. Gegen die Vorherrschaft des mechanisch gemiinzten Historismus traten die Sozialisten, die Anhanger des Irrationalismus und Nietzsche ein. Für Nietzsche erscheint das Antizipieren der Vergangenheit als eine le-

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Cím: Quellensammlung zur deutschen Geschichte II. [antikvár]
Szerző: Friedrich Wilhelm , J. G. Fichte M. Luther
Kiadó: EKTF Líceum Kiadó
Kötés: Ragasztott papírkötés
Méret: 150 mm x 230 mm
Friedrich Wilhelm művei
J. G. Fichte művei
M. Luther művei
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