Bővebb ismertető
Ein kluges Kind1. KAPITELEs wird wohl im Spätherbst jenes Jahres gewesen sein; und wahrscheinlich geschah es bei Einbruch der Dunkelheit, um jegliches Aufsehen zu vermeiden. Dabei bestand doch sicherlich kein Anlaß, ein Treffen zwischen zwei Herren zu verheimlichen, die als Standesvertreter der gängigen Rechtsprechung gelten konnten.Stellen wir uns also vor, wie es gewesen sein mochte, als Herr Recht Herrn Billig seine Aufwartung machte.In Gestalt eines kleinen, blaßgesichtigen, etwa vierzigjährigen Mannes mit großem Kopf nähert sich Recht einem gewissen Haus unweit Lincoln's Inn Fields, erklimmt die Stiegen und läutet an der Tür. Unverzüglich wird ihm von einem jungen Sekretär geöffnet. Der Besucher tritt ein, legt seinen Hut sowie Mantel und Handschuhe ab und läßt sich dann in ein schmales, dunkles Zimmer im hinteren Teil des Hauses führen. Dort sieht er am anderen Ende des Raumes jemanden an einem kleinen Tisch sitzen. Geräuschlos zieht sich der Sekretär zurück, während der bereits Anwesende sich mit knappester Verbeugung erhebt und vor sich auf einen Sessel am Kamin weist. Nun setzt sich der Neuankömmling, und auch der Hausherr nimmt wieder Platz, wobei er den Blick auf seinem Gast ruhen läßt. Billig ist etwa fünfzehn Jahre älter und trägt eine stolz vorspringende Nase im hochroten Gesicht, dem ein Paar schwarze, buschige Augenbrauen ein höchst bemerkenswertes Aussehen verleihen.Es entsteht eine lange Pause, doch endlich räuspert sich der Neuankömmling: Es war mir eine Ehre, Sir, Ihrem Ruf Folge zu leisten.In dieser Bemerkung klingt ein Ton höflicher Anfrage mit an, aber Billig scheint davon nichts zu bemerken, und er fährt fort, seinen Gast in aller Ruhe zu betrachten.Nach einer weiteren Minute fragt Recht nervös: Darf ich nun vielleicht erfahren, wie ich Ihnen behilflich sein kann?11