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Sie erinnerte sich, wie es war, als sie zum ersten Mal das Gefängnis sah. Durch das Drahtgeflecht am Fenster des Polizeitransporters, in dem sie vor so vielen Jahren vom Gericht der Four Courts herübergebracht wurde. Es war Winter. Spätnachmittag. fast schon Abend. Rushhour in Dublin. Es war dunkel. Oder es wäre dunkel gewesen. Aber stattdessen war überall Licht. Glänzende weiße Lampen ergossen ihren grellen Schein auf die geteerte Straßenfläche, als der Wagen am Tor anhielt. Jetzt konnte sie hinausschauen, sah das große Kreuz und die Grabsteine im struppigen Gras.
Was ist das?, fragte sie die Vollzugsbeamtin. Die Frau mit der guten Figur zog die Schultern hoch und sagte:
Kevin Barry. Sein Denkmal.
Wer, versuchte sie sich zu erinnern, iver war das?
Sie wissen doch, Kevin Barry, der Held, der für die Unabhängigkeit gekämpft hat. Er wurde hier gehängt und ein Haufen andere auch. An der Mauer da.
Sie stand auf, um besser sehen zu können, aber die Beamtin zog an der Kette, mit der sie am Handgelenk aneinander gekettet waren.
He. wo willst du denn hin? Setz dich und benimm dich!
Ein Kichern ging durch den Polizeiwagen. Sie sah sie alle an, die anderen Frauen, die die kurze Fahrt vom Gericht zum Gefängnis mit ihr zusammen gemacht hatten. Sie hatte versucht, sich nicht direkt neben sie zu setzen, einen Abstand zwischen den Jogginganzügen und Turnschuhen der anderen imd ihrem