Bővebb ismertető
Vorwort
Ohne es mit gewichtigeren Führern und Veröffentlichungen aufnehmen zu wollen, soll diese Arbeit all das beschreiben, was der Tourist zuerst über eine ihm fremde Stadt erfahren möchte: Ihre Geschichte, ihren kulturellen Hintergrund, ihre Interessen; hierüber verschaffen ihm die einführenden Kapitel dieses Bandes ohne Pedanterie einen ersten Überblick.
Entgegen der allgemeinen Praxis beginnen die vorgeschlagenen Rundgänge an der Uferpromenade, die schließlich den ersten Eindruck eines jeden Besuchers bestimmt.
Die anderen beiden Rundgänge gehen ebenfalls von zentralen Punkten der Stadt aus: Der durch die «Neustadt» vom Bahnhof und der letzte von der Piazza dell'Unitä, die heute noch als das wahre Herz der Stadt gilt, obschon sich das Zentrum mehr in Richtung Piazza Goldoni und Barriera verschoben hat.
Neben der Beschreibung dieser drei zum Kennenlernen der Stadt grundlegenden Rundgänge werden einige etwas abseits liegende Gebäude und Denkmäler separat behandelt. Darauf folgt eine Beschreibung der Museen, über die jeweils ein allgemeiner Überblick mit besonderen Hinweisen auf hervorragende Exponate vermittelt wird.
Keinesfalls zu vergessen ist schließlich der Karst, meiner Meinung nach eines der wichtigsten Elemente der Stadt. Dabei steht in erster Linie die Natur im Vordergrund; daneben findet sich jedoch auch die Beschreibung zweier Dörfer, die trotz ihrer eigenständigen Merkmale eng mit der Geschichte der Stadt verknüpft sind und deren natürlichen Zugang bilden.
Ich hoffe, es ist mir gelungen, der Liebe zu meiner Stadt Ausdruck zu verleihen und sie von ihrer besten Seite darzustellen; selbstverständlich bin ich mir bewußt, daß in einem Kurzführer sehr vieles unerwähnt bleiben muß. Wer genügend Zeit zur Verfügung hat, kann sich anhand eines ausführlicheren Werkes eingehender informieren oder aber auf eigene Faust auf Entdeckungsreise gehen und die Schönheit der Stadt genießen, die man auch beim zwanglosen Bummeln durch Straßen und Gassen an einem klaren, windigen Sonnentag in Triest fühlt und atmet.
Giuliapaola Ruaro