kategória
szerző
cím
sorozat
kiadó
ISBN
évszám
ár
-
leírás
Előrendelhető
A mezők bármelyike illeszkedjen
A mezők mind illeszkedjen

Prof. Fr. Kopsch - Rauber's Lehrbuch der Anatomie des Menschen Abteilung 6. (töredék) [antikvár]

Rauber's Lehrbuch der Anatomie des Menschen Abteilung 6. (töredék) [antikvár]

Prof. Fr. Kopsch, Rauber

 
VI. Die Lehre von den Sinnesorganen. Aesthesiologia.Einleitung.Sinnesorgane sind Einrichtungen am Organismus, durch welche gewisse Bewegungsvorgänge und chemische Reize der Außenwelt auf das Nervensystem einwirken, um daselbst Empfindungen und Vorstellungen zu veranlassen. Zu einem Sinnesorgan gehören demgemäß 1. ein peripherer Aufnahmeapparat, welcher zwischen die Außenwelt und den Sitz der psychischen Tätigkeit eingeschaltet ist; 2. ein psychisches Zentralorgan, welchem die Verarbeitung der anlangenden Erregungen zufällt, und 3. eine...
online ár: Webáruházunkban a termékek mellett feltüntetett fekete színű online ár csak internetes megrendelés esetén érvényes.
15000 Ft
Szállítás: 3-7 munkanap
Részletesen erről a termékről
Bővebb ismertető
VI. Die Lehre von den Sinnesorganen. Aesthesiologia.Einleitung.Sinnesorgane sind Einrichtungen am Organismus, durch welche gewisse Bewegungsvorgänge und chemische Reize der Außenwelt auf das Nervensystem einwirken, um daselbst Empfindungen und Vorstellungen zu veranlassen. Zu einem Sinnesorgan gehören demgemäß 1. ein peripherer Aufnahmeapparat, welcher zwischen die Außenwelt und den Sitz der psychischen Tätigkeit eingeschaltet ist; 2. ein psychisches Zentralorgan, welchem die Verarbeitung der anlangenden Erregungen zufällt, und 3. eine die Peripherie mit dem Zentralorgan verbindende Leitungsbahn.Als Reize der Außenwelt auf periphere Sinnesflächen machen sich geltend der Anstoß fester, flüssiger, gasförmiger Körper, Schwingungen der Luft, des Lichtäthers, Wärmebewegungen, Schmeck-und Riechstoffe. Die zur Aufnahme dieser Reize bestimmten Apparate sind die Sinnesorgane der Haut, das Geruchs- und das Geschmacksorgan, das Gehör- und das Sehorgan.Wie verhält es sich mit Sinneswahrnehmungen bei Tieren, welche noch kein gesondertes Nervensystem besitzen? Protozoen reagieren auf äußere Einwirkungen der verschiedensten Art. Amöben ziehen bei der geringsten Erschütterung ihre Pseudopodien zurück; Vorticellen schrecken bei der Berührung durch kleine vorbeischwimmende Wesen heftig zusammen; ein Stückchen faulender Substanz versammelt Scharen von Infusorien; die hell erleuchtete Seite des Aquarium wird vor der dunklen von denselben Wesen bevorzugt; bei vielen von ihnen kennt man einen Pigmentfleck, der an die Möglichkeit des Vorhandenseins eines besonderen Sehorganes erinnert. Man wird nicht fehl gehen mit der Annahme, daß schon Protozoen Empfindungen verschiedener Art auszulösen vermögen.Sicher nachweisbare Sinnesorgane sind erst da zur Ausbildung gelangt, wo die Arbeitsteilung im Zellenstaate auch ein besonderes Nervensystem zur Anlage gebracht hat. Peripherer Apparat und psychisches Zentralorgan stehen in einer inneren Beziehung zueinander. Auch der Grad der Differenzierung des einen steht in einem gewissen Zusammenhange mit der Ausbildungsstufe des anderen. Die einfachsten Tiere mit gesonderten Aufnahme- und Auslösungsapparaten finden sich bei dem großen Stamme der Cölenteraten.Bei diesen sowohl wie in der ganzen aufsteigenden Linie des Tierreiches ist es einleuchtenderweise die äußere Oberfläche des Körpers, an welcher Aufnahmeapparate für Sinnesreize zur Ausbildung gelangen. Eine bevorzugte Stellung für ihre Unterbringung nimmt, wo ein solcher vorhanden ist, der Kopf ein.Von dem Orte der Nervenendigungen ist in allgemeiner Hinsicht hervorzuheben, daß sie entweder in oder an dem Epithel der Oberfläche oder im unterliegenden Bindegewebe gelegen sind; oder es sind Teile der Hirnwand selbst, welche die Reize der Außenwelt aufnehmen. Die Form der Nervenendigung ist entweder eine zellulare oder eine freie; letztere kann eine korpuskuläreodernichtkorpuskuläresein. Epithelzellen, in oder an welchen Sinnesnervenfasern entspringen oder endigen, werden Neuro-Epithelzellen oder Sinnesepithelzellen genannt.Der Aufnahmeapparat steht seiner Einrichtung nach in Beziehung zu dem Reize, welcher zur Einwirkung gelangen soll. Fremdartige Reize wirken entweder überhaupt nicht als Sinnesreiz, oder in der Form von Schmerz, oder sie wirken in der besonderen Funktion des gereizten Sinnesorganes. Die Sinnesorgane sind hiernach je mit spezifischer Energie begabt. Eines kann das andere nicht vertreten.Die Sinnesorgane unterrichten uns zwar nach Maßgabe ihrer spezifischen Energie und ihres Fähigkeitsgrades über gewisse Bewegungen der Außenwelt; immer aber geschieht dies in mittel-Rauber-Kofsch, Anatomie. 10. Aufl. VI. Abt.^

Termékadatok

Cím: Rauber's Lehrbuch der Anatomie des Menschen Abteilung 6. (töredék) [antikvár]
Szerző: Prof. Fr. Kopsch Rauber
Kiadó: Verlag von Georg Thieme
Kötés: Félvászon
Méret: 190 mm x 270 mm
Prof. Fr. Kopsch művei
Rauber művei
Bolti készlet  
Vélemény:
Minden jog fenntartva © 1999-2019 Líra Könyv Zrt.
A weblapon található információk közzétételéhez, másolásához a működtetők írásbeli beleegyezése szükséges.
Powered by ERBA 96. Minden jog fenntartva.
mobil nézet