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VORWORT
Das erste Symposion des European Liszt Centre (ELC), das allein dem Leben und dem Werk Franz Liszts gewidmet war, fand im Oktober 1975 in Eisenstadt statt. Die Referate, die dabei gehalten wurden, sind inzwischen in aen Liszt-Studien I veröffentlicht worden.
Drei Jahre später, im Oktober 1978, wurde das zweite Symposion Franz Liszt wiederum in der Hauptstadt des Burgenlandes durchgeführt. Trotz der Bemühungen des Wissenschaftlichen Beirats des ELC, die Beiträge streng auf einige Themenkreise zu begrenzen, wiesen die vorgeschlagenen Titel erneut, wie schon 1975, eine große Vielfalt auf. Wie sich jedoch herausstellte, erwies sich das keineswegs als nachteilig, sondern sogar als recht wünschenswert. So wurde nämlich nicht nur eine gewisse Eintönigkeit vermieden, die sich bei einem einwöchigen Kongreß leicht einschleicht, sondern vor allem eine Bereicherung bei den Liszt-Spezialisten aus den verschiedensten Kreisen durch den weit gefächerten Gedankenaustausch erzielt.
Als wichtigste Neuerung gegenüber 1975 wurde auf diesem Kongreß durch den Gebrauch der deutschen, englischen und französischen Sprache internationale Akzente gesetzt. Auf diese Weise bheb man vielmehr der Persönlichkeit Franz Liszts treu, dessen Genie ja im wesentlichen universal und übernational war.
Das vereinfacht allerdings nicht die Aufgabe des Autors dieses Vorworts, der für die VeröffentHchung der Referate verantwortlich ist. Er wurde jedoch weitgehend von Herrn Prof. Dr.Friedrich W.Riedel bei der Überarbeitung der deutschen Texte und von Herrn Prof. Dr.Milton Sutter bei der der englischen unterstützt. Ihnen sei hier für ihre wertvolle Hilfe herzlich gedankt! Wir möchten betonen, daß Hen Prof. Riedel in Anbetracht der großen Anzahl deutschsprachiger Texte besonders stark in Anspruch genommen war, was ihn aber nicht daran hinderte, uns stets mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Auch hierfür sind wir ihm sehr verbunden.
Die vorliegende Veröffentlichung hätte nicht zustande kommen können ohne die Unterstützung folgender Instanzen und Persönlichkeiten, denen wir unseren herzlichen Dank aussprechen: der Fondation Européenne de la Culture, den Vertretern der Burgenländi-schen Landesregierung unter Landeshauptmann Theodor Kery und Landeskulturrefefent Dr.Gerald Mader, dem Bürgermeister von Eisenstadt, Kurt Korbatits, dem Direktor des ELC, Dr. Emmerich Karl Horváth sowie allen seinen Mitarbeitern.
Herr Dr.Emü Katzbichler hat sich nicht nur bereit erklärt, die hier gesammelten Texte in seinem Verlag zu veröffentlichen, sondern sich auch verpflichtet, die Artikel der kommenden Liszt-Kongresse herauszugeben. Im Namen aller Teilnehmer des letzten Symposions danke ich ihm für seine erfreuliche Initiative, die es allen Interessenten ermöglicht, von den während der Studientage im Oktober 1978 in Eisenstadt vorgetragenen Forschungsergebnissen und Gedanken zu profitieren.
Paris, im Oktober 1979 Serge Gut