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Einlei tun
Die Umgetimg von Szentes gehört- in archäologischer Hinsicht - zu den reichsten Gebieten der Ungarischen Tiefebene. Die Forschung kennt von hier bisher keine paläolithischen imd mesolithischen Funde, dieses Gebiet ist aber schon von dem Neolithikum an dichtbevölkert. Die in der Nähe fliessende Theiss und ihre Nebenflüsse bildeten hier ein riesiges Überschv/em-mimgsgebiet mit einer gegliederten Uferlinie, die den urzeitlichen Ilenschen eine ausgezeichnete Möglichkeit bot, sich hier anzusiedeln." Diese urzeitlichen Siedlungen entstanden auf hochliegenden Gebieten, auf denen es keine Überschviemmungen gab. Unter den günstigen Naturgegebenheiten ist zu erv/ähnen, dass sich in der Umgebung der heutigen Stadt ergiebiger Sand und an den Flussufem Lehm von guter Qualität befinden. ^^^ Diesen Umständen ist zu verdanken, dass die Forschung zu dieser Zeit in der grösseren Umgebung der Stadt 38 neolithische Fundorte kennt, in erster Linie durch die bedeutende topogra-phisehe Tätigkeit von Júlia Kovalovszki. '
lo von diesen Fundorten vAirden von Júlia Kovalovszki zu der Körös-Kultvir \md 7 zu der Theiss-Kultur geordnet. Die anderen sind als Fundorte der Alfölder Linienbandkeramik in Betracht gezogen bzv/. als Fundorte, die zu keiner K\atur eindeutig rechenbar sind, ^^^
Die an Funden reiche Gegend erregte schon früh die Auf-merksaiMlieit der Sammler und Forscher. Sándor Farkas, der in Szentes Apotheker war, berichtet 1889. in "Archeologiai Értesítő" als erster über die urzeitlichen Funde von Szentes. ^^^ Darauffolgend beschäftigten sich auch mehrere Artikel mit ähnlichen Themen, jedoch nur in beschränktem Umfang. ^^^ Diesen kurzen Berichten folgen mehrere komitats- und stadtgeschichtliche Zusammenfassungen, in denen aber über die Urzeit nur