Bővebb ismertető
Über das Donauknie im allgemeinen
GEOGRAPHISCHE UND HISTORISCHE ÜBERSICHT
Das Donauknie ist eine der malerisch schönen Gegenden von Ungarn. Hier bricht der Fluß, sich in einem engen Tal windend, zwischen dem Transdanubischen Mittelgebirge und dem Nördlichen Mittelgebirge seinen Weg, um ihn südwärts fortsetzend, die Alföld (die große ungarische Tiefebene) zu erreichen. Im Mittelalter der Erdgeschichte war das Karpatenbecken von einem Meer bedeckt, in dem sich eine dicke Ablagerungsschicht bildete. Infolge von Bewegungen der Erdkruste erhob sich in der Tertiärzeit aus dem Meer etappenweise das Trans-danubische Mittelgebirge und wurde zum Trockenboden. Im Verlauf wiederholter Bewegungen der Erdrinde entstanden Bruchstellen, welche es zum Schollegebirge gestalteten. Ebenfalls zum Ende der Tertiärperiode bildete sich der vulkanische Zug des Nördlichen Mittelgebirges, und erhob sich immer höher. Gleichzeitig mit diesem Prozeß schnitt sich die Donau immer tiefer in die werdende Berglandschaft, so, daß sie das strukturmäßig zum Nördlichen Mittelgebirge gehörende Szentendre—Viseg-rädgebirge vulkanischen Ursprungs vom Börzsöny abtrennte.
Die Donau erreicht die ihr den Weg versperrenden Berge bei Esztergom, ihr Flußbett wird immer enger in die Umarmung der sich ihr ständig nähernden Höhen eingeschlossen. In großem Bogen überwindet sie die Hindernisse der Oberfläche in dem etwa 60 km langen Donauknie. Dieses schönste Flußtal Ungarns erschließt vor uns ein abwechslungsreiches Naturbild: längs der majestätisch dahinströmenden Wasserfläche die Ruhe
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