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Damals, als wir noch in der Stadt wohnten, war die Rückkehr aus den Ferien ein selbstverständliches Nachhause-kommen für mich gewesen, manchmal mit einem Schuß Bedauern, manchmal auch voller Erleichterung. Mit Dreililien aber war es anders.
Ich kannte dieses Gefühl von Heimkehr erst, seit wir hier lebten, in unserem Gebirgstal, das eine Welt für sich war - die Empfindung von tiefem Glück und freudiger Erwartung, wenn wir bei Achenmühle die Autobahn verließen und durch friedliche Dörfer fuhren, über die ersten Ausläufer der Berge; bis hinter einem Wäldchen die Kirche von Mariabrunn auf dem Hügel erschien, schlicht und malerisch wie ein Motiv aus einem Bilderbuch.
Carmen sprach aus, was ich empfand. „Allmächtige Tante!" sagte sie. „Ich könnt aus dem Auto springen und alles umarmen, was ich erwische. Ist das schön, heimzukommen!"
„Es haut einen fast um", bestätigte Jörn, der neben mir auf dem Rücksitz der Ente saß. „Dabei ist so ein Frühling in der Toskana das Satteste, was man sich vorstellen kann. Alles sprießt und blüht wie. Verrückt. Man lebt in einer einzigen Duftwolke und1 iiieint, man müßte abheben! Unser Frühling ist ganz anders. Langsamer, verhaltener.