Bővebb ismertető
VorwortSeit mehr als einem Jahrzehnt habe ich am Institut für Religionswissenschaft der Universitát Graz regelmáBig Lehrveranstaltungen zu Religionen des Altén Orients gehalten, so dafi die meisten Inhalte, die in diesem Studienbuch angesprochen werden, in irgendeiner Form im akademischen Unterricht zur Sprache gekommen sind. Die hier vorgelegte Form ist dabei völlig neu konzipiert, um dadurch zugleich Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Religionen der hier behandelten drei Bereiche deutlicher werden zu lassen. Da es sich um ein Studienbuch han-delt, ist eine Bemerkung zu den Literaturangaben sowie zu den Anmerkungen notwendig: Es wurde bewufit darauf verzichtet, alle einschlágige Literatur anzu-fiihren, sondern als Grundregei wird in erster Linie die Literatur der beiden letzten Jahrzehnte genannt, so dafi der Leser vielleicht das Fehlen des einen oder anderen (álteren) klassischen Werkes zu den betreffenden Religionen und Kulturen bemángeln könnte; solche Werke sind deswegen nicht angeführt, um darin vermittelte z.T. veraltete Ansichten nicht - unbewufit oder irrtümlicherweise - zu prolongieren. Bei vertiefter Bescháftigung mit der Materie wird jeder früher oder spáter auf diese Werke stofien, wobei dann besser gewáhrleistet sein dürfte, das nach wie vor Gültige von Überholtem zu trennen. Hinsichtlich der Anmerkungen war es notwendig, daB ich mich auf weniges beschránkt habe. Manche Aussagen im Text, bei denen man eine Anmerkung erwarten würde, finden sich in der zu Beginn des betreffenden Abschnittes genannten Literatur, auch wenn ein Einzel-nachweis nicht gegeben ist. Insofern sind die jedem Kapitel vorangestellten Literaturangaben als primárer "Nachweis" der wissenschaftlichen Diskussion der Thematik zu betrachten, wáhrend sich die wenigen Anmerkungen lediglich auf Einzelaspekte beziehen.Durch die Wahl einer kleineren Schrift für einzelne Textpassagen wird nicht nur eine optische Gliederung versucht, sondern auch eine inhaltliche Gewichtung angestrebt. Die auf diese Weise geschriebenen Details zu Quellenangaben, Hinweise zur Forschungs-problematik oder Textzitate können dabei in einem ersten Studiendurchgang, der zurachst einen Überblick verschaffen soll, im Hintergrund bleiben.Für das Buch hat meine Frau Sylvia Hutter-Braunsar nicht nur - wie schon oft -mehrfach frühere Versionen sowie Korrekturen gelesen, sondern als Althisto-rikerin, deren Arbeitsschwerpunkt auf der kleinasiatischen Geschichte in alt-orientalischer Zeit liegt, auch den kurzen historischen Abrifi beigesteuert (A. 2.), der nicht nur ein chronologisches Geriist bieten soll, sondern auch insofern wichtig ist, als Religionen des Altén Orients nie ohne historische Beziehung sind. Für all ihre Mithilfe danke ich meiner Frau ganz herzlich.