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Erstes KapitelEr erblickte den Turm zum ersten Male, als die Lärchen zu grünen begannen. Der Hügel, der noch den braunen Blätterbart des Farnkrauts vom vorigen Jahre trug und gegen den sich einige Tannen gleich dunklen Tupfen abhoben, stieg nach Süden zu ganz unvermutet an. Die grünen, wie kleine Kirchtürme in den Horizont hineinragenden Lärchenspitzen bildeten eine Zackenlinie, deren Einschnitte hier und da alte Eichen und schlanke Tannen ausfüllten. Es war einer jener ungewöhnlichen Apriltage, an denen der Wind aus Südwesten weht und ein erstes Frühlingsrauschen die Luft durchzieht. Sonnenschein und Schatten lösten einander beständig ab. Ein Lichtreflex irgendeiner spiegelnden Fläche erregte Lucks Aufmerksamkeit.In dieser entlegenen, einsamen Gegend hatte er sich frei gewähnt von Menschen und Gebilden aus Stein und Kalk. Es gab immerhin noch einige stille Winkel in Sur-rey. Er war in dem sanften Tale, wo aus kräftigem Boden schöne Buchen wuchsen, einem Wege gefolgt, der zu einem Bauernhofe führte, von da an immer undeutlicher wurde und schließlich in einer Sandgrube endete. Dann ging er auf gut Glück einen Hügel hinauf, dessen Erde noch niemals ein Pflug aufgerissen hatte.Glas! - Sonnenreflex von einem Fenster her! Aber hoch oben zwischen den Baumkronen! Gleich darauf entdeckte Luck einen schmalen Fußweg, der sich zwischen vertrockneten Farnbüschen und Heidekraut hinschlängelte. Auf diesem Pfade schritt er weiter, und als das Gezweig sich