Bővebb ismertető
Wäre diese Erkenntnis nicht irgendwann ausgespro-
chen worden, so würden wir uns auch heute noch ab-
mühen, das Zukünftige zu erraten, anstatt es vom
Gegenwärtigen abzulesen oder zu errechnen. Von
Plato über Thomas Morus bis Aldous Huxley und Olaf
Stapledon haben über Jahrhunderte hinweg Philoso-
phen und Utopisten Mutmaßungen darüber angestellt,
was die Zukunft dem Menschen bringen werde, wie
jener Zukunft zu begegnen sei und wohin sie führen
werde. Sie alle gelten heute als Wegbereiter der Zu-
kunftsforschung. Was hingegen in ihrer Methode phi-
losophisches Kalkül, Vision oder literarisch geprägter
Fortschrittsglaube war, ist heute ein Rechenexempel.
Und dieses Rechenexempel ist phantastischer und ge-
waltiger in seinen Auswirkungen auf die gesamten Le-
bensbedingungen des Menschen als jede bisherige
Deutung eines unaufhaltsamen Fortschritts.
Greifen wir aus dem Komplex der Zukunftsfragen, die
an uns gerichtet wurden, nur diese zwei heraus: Was
treibt die Menschen dazu, sich Gedanken über eine
ferne Zukunft zu machen? Warum wollen sie Kommen-
des wissen? Ernst Gehmacher, der Autor dieses Bu-
ches, antwortete unkompliziert: „Die Menschen sind
von Natur aus neugierig. Aber damit ist noch längst
nicht alles erklärt; denn hinter der Neugier stecken
immer tiefere seelische Gründe oder gezielte Interes-
sen."
Diese Antwort war Signal genug für einen Verleger
und seinen Autor, tiefer in das Problem Zukunft, wie
es sich heute präsentiert, einzudringen.