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Da füllt Philosophie gar manche Stunde; Bald fesselt Newton und die Sternenkunde, Bald Dichtkunst, Malerei uns ganz, Baldfreun wir uns an der Geschichte Themen, Bald sinnen wir ob den Problemen Der Größe Roms und Griechenlands. Drauf, voll von Liebe, Versen und voll Lust Und von der holden Tollheit ganz bezwungen, Die Ernst und Herbe scheucht aus jeder Brust, Sprühn die von edlem Wein gelösten Zungen, Lebendig zwar, doch Maß und Grenze wahrend, Ein Feuerwerk, mit Geist die Laune paarend; An diesem stillen Fleckchen, von Banausen Und Gecken unbehelligt, sehe ich Die zarte, unverfälschte Freundschaft hausen.Kronprinz FriedrichGeschichteIm Gefolge Albrechts des Bären nahmen die Grafen von Lindow (genannt nach ihrer anhaltinischen Herkunft) an der Besitznahme des märkischen Landes teil und wurden um 1200 mit dem Ruppiner Land belehnt. In Alt Ruppin bauten sie sich einen festen Herrschaftssitz und und am Grienericksee eine Grenzfeste gegen Mecklenburg. Rynsperg, Rynesberg, Reinperg lauteten einige der Bezeichnungen für die Burg und die kleine, an ihrer Seite entstehenden Siedlung. Aus dem Jahre 1355 stammt die erste überlieferte urkundliche Erwähnung Rheinsbergs. Im 15. und 16. Jahrhundert gehörte die Besitzung der Familie von Bredow. Der letzte Bredow, Achim, baute die alte Wasserburg zu einem Renaissanceschloß aus und machte sich als Patron der Kirche als ihr Wiedererbauer nach dem Brand von 1566 verdient. Nach seinem Tod 1594 wechselte Rheinsberg mehrfach den Besitzer. Im März 1734 erwarb der Vater Friedrichs des Großen, Friedrich Wilhelm I. (der Soldateflkönig), die Herrschaft Rheinsberg (mit Stadt, Schloß, denDie Stadtseite des Schlosses, im Vordergrund der Rhin.