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Lisa Riedel - Rheinsberg - Neuruppin [antikvár]
 
Die Rheinsberg-Neuruppiner Landschaft Erbe des Eiszeitalters In der märkischen Landschaft Ist viel Schönheit. Ihre Seen und Wälder inmitten von Sand und Heide und ihre kleinen An-siedlungen und Städte sind wie geschaffen für Erholung, Entspannung und Freude. Sie haben ihr eigenes Gepräge bewahrt und lassen dort verlebte Tage und Stunden unvergeßlich werden. Besonders das Rheins-berger Gebiet hat seinen eigenen Zauber, seinen eigenen Klang. Einst sind Ihm Theodor Fontane und Kurt Tucholsky nachgegangen. Geschichtliche Erinnerungen...
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Die Rheinsberg-Neuruppiner Landschaft Erbe des Eiszeitalters In der märkischen Landschaft Ist viel Schönheit. Ihre Seen und Wälder inmitten von Sand und Heide und ihre kleinen An-siedlungen und Städte sind wie geschaffen für Erholung, Entspannung und Freude. Sie haben ihr eigenes Gepräge bewahrt und lassen dort verlebte Tage und Stunden unvergeßlich werden. Besonders das Rheins-berger Gebiet hat seinen eigenen Zauber, seinen eigenen Klang. Einst sind Ihm Theodor Fontane und Kurt Tucholsky nachgegangen. Geschichtliche Erinnerungen werden lebendig. Unsere Bewunderung gilt dem Können Knobeisdorffs und vieler anderer Künstler. Wenn wir heute die Rheinsberg-Neuruppl-ner Landschaft durchwandern oder an einem der Seen In der Sonne liegen und über die weite, waldumkränzte Wasserfläche mit den Badegästen, den Booten und Ausflugsdampfern schauen, dann fällt es schwer, sich dieses Gebiet einst unter einer viele hundert Meter dicken Eisschicht begraben zu denken. Und doch verrät es überall und immer wieder seine glaziale Entstehung. Wie das gesamte mitteleuropäische Tiefland wurde die einstige Mark Brandenburg vom Eiszeitalter geprägt. Ihm verdankt sie den besonderen Reiz Ihrer Landschaft, die Seen und Wälder, Hügel und Täler, Sandflächen und Dünen, Flüsse, Luche und Moore. In den letzten 500 000 Jahren der geologischen Entwicklung lag der Norden Mitteleuropas dreimal unter einer mächtigen, oft bis fast 1000 Meter starken Inlandeisdecke. Riesige Gletschermassen hatten sich von Skandinavien In den Kalt- oder Eiszeiten jeweils nach Süden gegen die deutschen Mittelgebirge vorgeschoben. Dazwischen lagen große eisfreie Zelträume, die Warmzeiten. Für unser Gebiet war vor allem die letzte Hauptvereisungsperiode, die Weichselkaltzeit, wichtig. Die vom Eis mitgeführten Schuttmassen überschütteten beim Abschmelzen die älteren Schichten und bilden heute größtenteils die Oberfläche dieses Gebietes. Die Elströme des Nordens rissen auf ihrem Weg gewaltige Erd-, Gesteinsschutt- und Gesteinsmassen los und nahmen sie mit. Und heute ist das Land von diesem Mate- rial, der Grundmoräne, bedeckt. Die weicheren Stücke wurden zu Staub und Sand zerrieben, die widerständigeren blieben als Geschiebe erhalten. Die größten Geschiebe, oft aus schwedischem oder finnischem Granit bestehend, werden Findlinge genannt. Nordöstlich und südöstlich von Lindow findet man beispielsweise sanft gewellte Grundmoränenflächen. Die Grund-moränengeblete sind die fruchtbarsten Teile der Rhelnsberg-Neurupplner Landschaft. Wo der Rand des Elses beim Zurückweichen längere Zelt stehenblieb und die herangeführten Schuttmassen sowie noch nicht zerriebene Gesteinsbrocken aufgetürmt und zum Teil auch zusammengeschoben wurden, entstanden Endmoränen - bewegte, bogenförmig angeordnete Hügelketten mit vielen schönen Seen. Das Gebiet wird durch eine charakteristische Endmoränenkette gekennzeichnet, die ein Teil der durch das Tiefland ziehenden „Frankfurter Staffel" Ist. In einem großen Bogen umschließen die aus Lehm, Sand und Steinen aufgetürmten und heute meist bewaldeten Hügel wallartig die Seenlandschaft. Im Osten und Südosten ziehen sich zwei deutlich ausgeprägte girlandenförmige Hügelketten von Gransee und von Fürstenberg nach Rheinsberg zu. Das Schmelzwassertal des heutigen Rhins durchbricht den Endmoränenwall zwischen Rheinsberg und Zippeisförde nach Süden. Westlich des Rhins Ist die Endmoräne breit ausgebildet und verläuft in großem Bogen von Ze-chow über Zühlen nach Flecken Zechlin und zur Mürltz bei Röbel. Die südwestlich von Rheinsberg gelegenen Krähenberge (118 m) mit dem weithin sichtbaren Sendeturm des UKW-Senders Rheinsberg bilden den höchsten Punkt dieses Höhenrückens und des ganzen Kreises Neuruppin. Hinter der Endmoräne lag eine breite Gletscherzunge, die immer wieder vorstieß und zurückwich und dabei eine große, halbkreisförmige Vertiefung ausgrub: das Rheinsberger Zungenbecken. Die Rheins-berger Seen lassen in Ihren Richtungen nach Südwesten, Süden und Südosten noch deutlich die Vorstoßrichtung der Eiszunge erkennen. Das Eis und die Schmelzwasserströme gruben in den Untergrund breite, wenig tiefe Becken bzw. lange, schmale, tiefe Rinnen, die sich nach dem jeweiligen Rückgang der Eismassen und dem Abtauen der verbliebenen Toteisreste mit Wasser füllten. Besonders schöne Bei-

Termékadatok

Cím: Rheinsberg - Neuruppin [antikvár]
Szerző: Lisa Riedel Winfried Löschburg
Kiadó: VEB Tourist Verlag
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 150 mm x 200 mm
Lisa Riedel művei
Winfried Löschburg művei
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