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Land und Leute
Wie keine andere griechische Insel ist Rhodos dem Tourismus erschlossen. Keine Insel der Ägäis ist so bequem zu erreichen wie sie. Mit etwa 150000 Touristen pro Jahr - von denen etwa ein Drittel aus Deutschland kommen - und 14000 Hotelbetten stellt Rhodos das stärkste Kontingent des griechischen Fremdenverkehrs. Die Insel wird täglich mehrmals von Athen aus angeflogen und vom Ausland aus von unzähligen Chartermaschinen angesteuert.
Mehrmals täglich verkehren Schiffe von Piräus zur Insel Rhodos. Von Italien aus (Venedig, Ancona, Brindisi) wählen viele Touristen den erholsamen Schiffsweg für ihre Reise nach Rhodos.
Wolkenloser, strahlender Himmel von April bis Oktober, weiße Sandstrände und gigantische Felsbuchten laden den Feriensuchenden neben gut geführten internationalen Hotels mit griechischtürkischer, orientalischer, italienischer und französischer Küche zum Urlaub ein. Hinzu kommt die paradiesische Flora der Insel Rhodos. Sie ist eine der vegetationsreichsten Inseln der Ägäis und bietet somit dem Naturfreund viele Möglichkeiten der Erholung.
Aber auch dem kunstgeschichtlich und archäologisch interessierten Reisenden bietet Rhodos von der minoischen Epoche (2600-1100 v.Chr.) bis ins 20. Jahrhundert n.Chr. Funde, die ihm einen repräsentativen Eindruck der ab-
wechslungsreichen Geschichte dieser Insel vermitteln.
Lage und Größe
Rhodos liegt auf dem 36. nördlichen Breitengrad und dem 28. östlichen Längengrad, das der Höhe von Nordafrika entspricht. Die Insel ist mit 1398 qkm Flächenausdehnung die größte Insel der Dodekanes Inselgruppe (do-deka [öti)ö,e/ö] — Zwölf) im östlichen Mittelmeer. Sie erstreckt sich von Nordosten nach Südwesten mit einer Länge von 77 km und mißt eine Breite von 35 km. Nur 18-20 km liegt sie vom kleinasiatischen Festland der Türkei entfernt und bildet die südöstliche Begrenzung der Ägäis.
Die am nordöstlichen Zipfel gelegene gleichnamige Hauptstadt der Insel ist zugleich auch Hauptstadt des Dodekanes. Neben der Stadt Rhodos und dem Dorf Lindos mit seiner bekannten Akropolis existieren noch ca. 40 weitere Dörfer auf der Insel.
Landesnatur
Nach geologischen Forschungen soll Rhodos einst durch ein Seebeben aus dem Mittelmeer gehoben worden sein. Die Insel ist stark von Gebirgen durchzogen, deren höchster Gipfel der des Atavyros mit 1240 m im Südwesten der Insel ist, der als einziger Berg der Insel kaum Vegetation aufweist. Der weiter nördlich gelegene Profitis Ilias (800 m)
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