Bővebb ismertető
In der Zeit der handwerklichen Papierherstellung versahen die Papiermacher ihr Erzeugnis mit einem Aufdruck, aus dem Art und Herkunft des gelieferten Papiers zu erkennen war. Diese Riesaufdrucke" sind Vorläufer der Produktbezeichnung, die heute als Etikett oder Verpackungsbeschriftung allgemein üblich und für jeden beim Einkauf unentbehrlich sind.Als im Zuge der kapitalistischen Entv^icklungim ig. Jahrhundert das Verpacken der Waren den gesamten Bereich des Einzelhandels erfaßte, gewann auch der Gedanke Gestalt, die Umhüllung für Werbezwecke zu nutzen. Ein äußerlich ansprechendes und attraktives Aussehen der Waren mußte die Käufer stärker interessieren und den Absatz fordern. Für den Entwurf und die Gestaltung wurden in steigendem Maße Künstler herangezogen, so daß sich diese Form der Warenankündigung schließlich zu einem Zweig der angewandten Kunst entwickelte.Motive der Werbung und Verkaufsförderung mögen auch die Papiermacher in der Zeit der handwerklichen Papierherstellung angeregt haben, eine kunstvolle Ausführung ihrer Papierkennzeichen zu veranlassen. Nach Art und Gestaltung sind die Riesaufdrucke als frühe Form der Wirtschaftsgralik anzusehen.Die Riesaufdrucke traten im Papiergewerbe auf, als es auf seinem Jahrhunderte währenden Weg, von Ostasien ausgehend, im 13. Jahrhundert Europa erreichte.Die Technik der Papierherstellung bildete sich spätestens im frühen ersten Jahrhundert vor der Zeitrechnung in China heraus und breitete sich über den islamischen Kulturbereich bis in4f ' pt-i