Bővebb ismertető
Kunstwerke werden von der veránderten Nach welt unter neuer Siclit gewertet. So wird für das junge Leben Platz gemacht und der Gefahr des Erstiekens im Historizismus Einhalt geboten. Aus den dicken Bánden der Gesamtausgaben unserer Klassiker ist nur eine Auswahl von Werken als kulturelles Érbe in den Allgemeinbesitz der kunstfreudigen Menscliheit übergegangen. Die seinerzeit hell glánzenden Namen ihrer weniger bedeutenden Zeitgenossen sind nach und nach verblaBt und in den meisten Fállen sogar erloschen. So darf man auch hundert Jahre nach dem Tode Róbert Schumanns überprüfen, was eigentlich von den über 150 Nummern, die sein musikalisclies Werkverzeichnis angibt, diesen AusleseprozeB überdauert hat. Des weiteren ist zu fragen, welche Gedanken seines musikliterarischen Kampfes gegen Geistesenge und technisch-mechanische ÁuBerlichkeit, für Wahrheit und Fortschritt der deutschen Kultur fruchtbar geworden sind. Die Fehden der Zeitgenossen um Schumann sind lángst vergessen. Heute spricht nur sein Werk unmittelbar und mittelbar zu den Menschen, denn Schumanns Musik hat noch bis etwa ein halbes Jahrhundert nach seinem Tode auch auf andere Komponisten anregend und stilbildend gewirkt. Die im Laufe des 19. Jahrhunderts entstehenden nationalen Schulen Europas sind von ihr stark beeinflufit worden: die Schreibart des Norwegers Grieg, Rubinsteins und Tschaikowskis Werke in RuBland, die Kompositionen der tschechischen Meister Smetana und Dvoíák und viele heute kaum noch bekannte Schöpfungen des angelsáchsischen Sprachgebiets sind ohne Róbert Schumanns Yorbild nicht denkbar, ganz zu schweigen von der unmittelbaren Verwandtschaftslinie, die von Schumann zu Johannes Brahms führt. Einen festen Platz in unseren Konzertprogrammen habén sich Schumanns Orchesterwerke bewahrt, wobei sich die erste