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„Wir ruhen ein paar Minuten aus, Großvater", sagte Roberto. „Dann geht's dir bald vk^ieder besser."
„Ja, Roberto - nur ein paar Minuten", erwiderte der alte Mann. Man konnte die Worte kaum verstehen, die über seine ausgedörrten Lippen kamen.
Der Junge und sein Großvater setzten sich in das staubige Gras neben einem Erdhügel, dem Eingang zu einer Präriehundhöhle. Besorgt blickte Roberto den alten Mann an, dessen eines Auge geschlossen war. Das andere, mattgrau wie Morgennebel, war auf ihn gerichtet. Er überlegte, ob es nicht am besten wäre, den Großvater hier zurückzulassen und allein auf einem der Maultiere weiterzureiten, um Wasser zu suchen.
Die Sonne brannte unbarmherzig herab. Roberto schnallte die Bündel mit ihren Habseligkeiten vom Rük-ken der Maultiere ab und legte sie neben den Großvater. Dabei sah er, wie der alte Mann seine trockenen Lippen zu bewegen versuchte.
Er beugte sich zu ihm nieder. „Komm, nicht reden jetzt! Du mußt ausruhen. Sogar Plato ist müde", fügte er mit einer Kopfbewegung zu dem Maultier hinzu, das der Großvater geritten hatte. Plato spitzte die Ohren, als er seinen Namen hörte.
Roberto schaute über die endlose Fläche der Prärie und dachte nach. Wenn er nach Nordosten ritt, hatte er wohl am ehesten Aussicht, Menschen zu treffen, die ihm Wasser geben konnten. Vor drei Tagen waren sie einem