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Rokal wachte auf. Er spürte die Stíllé. Es war eine unheimliche, leblose Stíllé. Rokal öffnete den Zelteingang, starrte in das Morgengrauen hinaus und horchte. Kein Laut erreichte sein Ohr. Der Frühnebel hángte séine feinen Wassertröpfchen in die Barthaare des jungen Mannes. Kein Lufthauch wehte, und die Tiere ringsum schwiegen. Rokal zog seinen Kragen aus Eisfuchsfell dicht um den Hals, schlofi ihn mit geschnitzten Geweihknebeln und fror trotzdem. Aus den grófién Fellzelten kamen Frauen und Mánner, um trockenes Holz für die Feuer zu sammeln. Ihre Gesichter zeigten Furcht. Die Jágersiedlung lag auf der Böschung des Flusses. Rokal ging dorthin und sah auf das neblige Wasser herab. Wie tote Fischleiber nach einer Überschwemmung lagen die kleinen Lederboote auf dem Sandufer. Woher kommt die Gefahr? Von einem Berglöwen? fragte sich Rokal besorgt. Er wufite, dafi die Berglöwen manchmal in der Morgendámmerung ihre Beute jagen. Seine Speerschleuder in der Hand und die Axt aus grobem Flufigeröll im Gürtel gaben ihm das Gefühl von Sicherheit.