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UNBEGREIFLICH
Ágnese hätte midi sdiließlidi audi verständigen können, statt so einfadi auf und davon zu gehen ohne ein Wort - und sei es audi bloß das Wort: Verredcel Idi behaupte ja nidit, daß idi vollkommen bin; und wenn sie mir gesagt hätte, woran idi es fehlen ließ, wäre darüber zu reden gewesen. Aber nein: In den zwei Jahren unserer Ehe hat sie nidit den Mund aufgemadit. Statt dessen hat sie eines sdiönes Tages einen Augen-biidc meiner Abwesenheit benutzt, um einfadi durdi-zubrennen - wie ein Dienstmäddien, das eine bessere Stelle gefunden hat. Das gesdiah vor nunmehr sedis Monaten, und bis heute habe idi nodi nidit begriffen, weshalb.
An jenem Morgen hatte idi zuerst auf dem Markt unseres Bezirks Einkäufe gemadit. Idi kaufe gern selber ein, denn idi kenne alle Preise, weiß, was idi will, und es madit mir Spaß, zu verhandeln und zu handeln, zu probieren und zu betasten. Idi erkundige midi mit Vorliebe, von weldiem Tier das Lendenstüdc stammt, das idi kaufen will, und aus weldiem Korb der Apfel. Etwa? später ging idi dann nodimals fort, weil idi anderthalb Meter Fransen für den Vorhang im Speisezimmer besorgen wollte. Da idi nur eine bestimmte Summe auszugeben beabsiditigte, sudite idi eine ganze Weile herum, bis idi in einem kleinen Laden in der Via deirUmiltä das Riditige fand. Als idi wieder heimkam, war es zwanzig Minuten nadi elf. Idi betrat das Speisezimmer, um die Farbe der Fransen mit der des Vorhangs zu vergleidien. Sogleidi entdedcte idi auf dem Tisdi das Tintenfaß, die Feder und einen Brief. Offen gestanden: Was mir zuerst auffiel, war ein Tintenfleck
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