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Macht mirden rechten Flügel stark!Erwin Rommel war einer der großen Meister des Bewegungskrieges. Er gehört zu jenen seltenen Persönlichkeiten, deren Ruhm die Zeit überdauert hat. Männer wie er hatten ihre Siege der Fähigkeit zu verdanken, ihre Absichten verständlich zu machen, ihren Willen durchzusetzen und in der auf dem Schlachtfeld herrschenden Verwirrung auch über große Entfernungen wirksam in das Geschehen einzugreifen. Man könnte sagen, daß es diesen Männern gelungen ist, die Vorhänge der Geschichte wie mit einem Schwertstreich zu durchtrennen und sich kommenden Generationen in faszinierender Weise zu vergegenwärtigen. Als lebende Legenden haben sie, jeder auf seine Weise, das klassische Bild des Kriegers sichtbar gemacht: Sie waren tapfer, energisch, scharfsichtig und scharfsinnig, wachsam in der Gefahr und kühner im Kampf als ihre Gegner. Zu dieser einzigartigen Bruderschaft gehört auch Rommel, und es ist erstaunlich, daß ein so praktisch und modern denkender Mann wie er, der alles andere war als ein Phantast, heute zu denen zählt, deren Leben iur die Nachwelt zum Mythos geworden ist.Im Lauf der Zeit hat sich die Einstellung der Öffentlichkeit gegenüber der Kriegführung immer wieder geändert, und die Kriegshelden haben entsprechend der allgemeinen Stimmungslage hohes Ansehen genossen oder wurden verteufelt. In der heutigen Zeit wirkt die Tatkraft einer Persönlichkeit wie der Karls XII. von Schweden eher abstoßend als faszinierend; auch er war ein glänzender Trup-penführer, ein Mann, der seine Feinde verfolgte und achtzehn Jahre lang ununterbrochen und bedenkenlos Krieg führte. Als Gefangener der Türken organisierte Karl todesmutig den blutigen und selbstmörderischen Widerstand seiner Mitgefangenen gegen die zahlenmäßig überlegenen türkischen Bewacher und tötete viele von ihnen, bis er überwältigt wurde. Zuvor war der König den Bedenken seiner zivilen Ratgeber dadurch begegnet, daß er ihnen sagte, ihre Pflicht sei es nur, das Geld für seine Kriege aufzubringen, und diese Kriege würden zum Ruhm des königlichen Hauses Wasa geführt. Sie sollten stolz darauf sein, einen gewissen Anteil daran zu haben.Zu unserer Zeit würde ein Mann wie Karl XII. mit seiner Arroganz und Amoralität nur auf Entsetzen und Unverständnis stoßen.