Bővebb ismertető
Auf den ersten Blick scheinen die beiden in diesemBändchen vereinigten Romane nichts gemeinsam zuhaben: Die Rosenausstellung, das aberwitzig an-mutende Experiment eines jungen Regisseurs, mit dreiMoribunden einen Dokumentarfilm über das Sterbenzu drehen, somit den Tod zu einer öffentlichen An-gelegenheit zu machen und alles Mythisch-Geheim-nisvollen zu entkleiden und die mit einem Fiaskoendende und gerade darum Lehrreiche Geschichteeines Romans zu vier Händen, deren ProtagonistenIstván Örkény selbst und sein Freund und Zunft-genosse Tibor Déry waren. Was diese Prosastückemiteinander verbindet, sind wohl allenfalls groteskeZüge, wobei wiederum nicht immer deutlich wird, obdiese mehr den künstlerischen Mitteln oder dem dar-gestellten Gegenstand, der Wirklichkeit nämlich, inne-wohnen.Wer freilich genauer hinsieht, der wird in beidenTexten gleichermaßen das eigentliche Thema auf-spüren: das Bekenntnis ihres Verfassers zur schöpfe-rischen Arbeit als Sinn menschlicher Existenz.Rosenausstellung und Die lehrreiche Geschichteeines Romans zu vier Händen sind die letzten ver-öffentlichten Prosawerke des 1912 geborenen un-garischen Erzählers und Dramatikers István Örkény.Er starb im Juni 1979.