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1. Kapitel,IN DEM WILHELM ROTWENGEL UNRÜHMLICH AUS DER ARMEE ENTLASSEN WIRD, IN EINE KIRCHE PINKELT DIE KEINE KIRCHE IST AUF DEM FUSSMARSCH HEIM NACH BÖHMEN EINE GUTE PARTIE AUSSCHLÄGT UND DEN RADETZKY-MARSCH ALS WALZER FLÖTETDa hat es also einen Rotwengel anno 1851 nach Frankfurt am Main verschlagen, samt seinem österreichischen Bataillon, in dem er schon das dritte Jahr seinem Vaterland dient. Der kleine drahtige Pa-trollführer Wilhelm Rotwengel aus Eichstädtl in Ostböhmen, sechsundzwanzig Jahre alt, Seifensieder von Beruf, hat den Feldzug in Norditalien mitgemacht, hat - genau an seinem Namenstag, dem 28. Mai - in der Schlacht von Novara seinen Mann gestanden. Er behält die Ruhe, wenn's brenzlig wird. Radetzky persönlich hat Wilhelms Kompanie am Abend nach der Schlacht lobend erwähnt. Der kleine Patrollführer erhielt eine Dekoration. Auch ohne sie weiß Wilhelm, was er wert ist. In seiner Kompanie ist er beliebt.Aber nach Meinung seiner Vorgesetzten macht er sich zu viele Gedanken um Angelegenheiten, die er ihnen überlassen sollte. Eigene Gedanken können einen Untertan und Befehlsempfänger in recht unangenehme Lagen bringen. Und so kommt's in Frankfurt dazu, daß sich Wilhelm gegen ein Ansinnen seines Hauptmanns auflehnt, das fast einem Befehl gleicht: Nämlich er, der Augenzeuge Rotwengel, sollu,