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Rouen im Laufe der Geschichte Fachwerkháuser Die ausgedehnten Wálder, die noch heute die Stadt einschlieBen, habén seit der galloromanischen Zeit und bis ins 19. Jahrhundert die für den Bau der Háuser erforderlichen Eichen geliefert. Die áltesten und malerischsten der 2 000 Fachwerkháuser, die es heute noch in Rouen gibt, sind auskragend gebaut: um in diesen Háusern, die in den meisten Fállen nur einen Raum pro Stockwerk hatten, Platz zu gewinnen, wurde jede Etage im Verháltnis zur vorigen vorspringend gebaut. Zum Zweck der Sanierung...
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Rouen im Laufe der Geschichte Fachwerkháuser Die ausgedehnten Wálder, die noch heute die Stadt einschlieBen, habén seit der galloromanischen Zeit und bis ins 19. Jahrhundert die für den Bau der Háuser erforderlichen Eichen geliefert. Die áltesten und malerischsten der 2 000 Fachwerkháuser, die es heute noch in Rouen gibt, sind auskragend gebaut: um in diesen Háusern, die in den meisten Fállen nur einen Raum pro Stockwerk hatten, Platz zu gewinnen, wurde jede Etage im Verháltnis zur vorigen vorspringend gebaut. Zum Zweck der Sanierung der Stadt sind im Jahre 1520 in Rouen die Auskragungen verboten worden. Die StraGen der Gros-Horloge, SaintRomain, Martainville, Damiette, Eau-deRobec sind von Fachwerkháusern aller Epochen gesáumt. Manche darunter habén seit ein paar Jahren ihre ursprüngliche Farbe zurückbekommen : es ist námlich bekannt, daB die Fassaden früher bemalt waren. Eine Provinzmetropole Die Stadt Rouen, deren Name vom gallischen Rotomagos abgeleitet ist, wird Ende des 3. Jahrhunderts zur Metropole eines römischen Verwaltungsbezirks, der Zweiten Lugdunensis geworden. Von dieser Zeit an ist sie Bischofssitz, in dem sich im 7. Jahrhundert der heilige Román und der heilige Audoenus auszeichnen, und der Anfang des 9. Jahrhunderts in den Rang eines Erzbistums erhoben wird. Nachdem sie von den Wikingern geplündert worden ist, wird sie die einzige Stadt, die im Jahre 911 an diese abgetreten wird. Die Herzöge der Normandie richten hier eine ihrer Hauptresidenzen ein, die wie in London der «Turm» heiBen sollte. Ebenfalls in Rouen, in der Kathedrale, wo mehrere normannische Fürsten beigesetzt sind, darunter die beiden ersten Herzöge Rollo und Wilhelm Langschwert, sollte die Zeremonie der Weihe der Herzöge von Normandie stattfinden. Die Stadt ist dank ihres Hafens ein groBes Handelszentrum. An den Flüssen hat sich auch ein sehr lebendiges Industriezentrum entwikckelt ; die Tuchmacher, die Walkmühlen und die Fárber habén sich am Robec und der Aubette niedergelassen, die Gerber an der Renelle. Zwischen 1160 und 1170 erhalten die Bürger eine Gemeindecharta, die unter dem Namen Etablissement de Rouen (Nie-derlassung von Rouen) bekannt ist und ihnen die Möglichkeit gibt, sich selbst zu verwalten. ROUEN

Termékadatok

Cím: Rouen [antikvár]
Szerző: Henry Decaëns
Kiadó: Éditions Ouest-France
Kötés: Tűzött kötés
ISBN: 2737320283
Méret: 160 mm x 230 mm
Henry Decaëns művei
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