Bővebb ismertető
Wo liegt das Donauknie?Donauknie wird das am Fluß liegende Gebiet nördlich von Budapest genannt. Hier, in diesem Bergland, macht die Donau, die bis dabin in westöstlicher Richtung floß, eine scharfe Wendung, um ihren Weg in nordsüdlicher Richtung fortzusetzen. Dieses 60 km lange Knie war von jeher das Ziel der Berg- und Wassersportler gewesen, wird aber in den letzten Jahren in steigendem Maße auch von Urlaubern besucht, da sie hier die Schönheit der Natur genießen, wertvolle Kunstdenkmäler besichtigen können und bequeme Hotels und Campings vorfinden.Das malerische Donautal bietet auch Gelegenheit zum Baden. In Esztergom, Visegrád, Leányfalu, Vác und Szentendre wurden in der Nähe der Donau Thermalbäder angelegt. Bequeme Wanderwege durchziehen die sanft ansteigenden Berge, durch die man auch mit einer Kleinbahn fahren kann. In der Nähe des Ufers unterbrechen tiefe Schluchten und seltsam geformtes Felsgestein die majestätische Ruhe des Flusses. Der Großstadtmensch findet hier zurück zur Natur: Er kann rudern, reiten und jagen, kann sich aber auch die Wasserskier anschnallen und im Winter, vorausgesetzt, daß genügend Schnee vorhanden ist, Wintersport treiben.Das Donauknie ist gleichsam der Brennspiegel imgarischer Geschichte und Kultur. In Esztergom, dieser alten ungarischen Kleinstadt, befinden sich die Überreste des ältesten Steinbaus des Landes, der ungarischen königlichen Burg aus dem 12. Jahrhundert, femer das Renaissance-Arbeitszimmer des Prälaten, eine Kapelle im Renaissancestil und die größte Kirche der Neuzeit, in deren Schatzkammer wertvolle Stücke der Goldschmiedekunst aufbewahrt werden. Die altitalienische Gemäldesammlung im Christlichen Museum zu Esztergom ist weltbekannt. In Visegrád das heute ein Erholungsort ist wurden Teile des Renaissance-Königsschlosses freigelegt. Die restaurierten Teile vermitteln eine ungefähre Vorstellung von dem Schloß, das 350 Säle zählte. In Szentendre, wohin einst Serben vom Balkan nach Ungarn flüchteten und der Kleinstadt ihren Stempel aufdrückten, können zahlreiche Zeugnisse der griechisch-orthodoxen Kirchenkunst besichtigt werden.Da die Könige von jeher den rechten Platz für ihre Residenz auszusuchen wußten und sich im Mittelalter in dieser Gegend der Sitz der ungarischen Herrscher befand, sollte man es ihnen nachtun und sich in dem wirklich majestätischen Donauknie einige Tage oder ein, zwei Wochen aufhalten.