kategória
szerző
cím
sorozat
kiadó
ISBN
évszám
ár
-
leírás
Előrendelhető
A mezők bármelyike illeszkedjen
A mezők mind illeszkedjen

Horst Paul - Saaletalsperren [antikvár]

Saaletalsperren [antikvár]

Horst Paul

 
Wasser, Wald und Berge Längst ist die Zeit vorüber, als Flößer im wildromantischen Saaletal Holz, zu Scheiten gespalten oder in langen Flößen zusammengefügt, flußabwärts nach Jena oder Halle brachten. Urkunden und Abgabenverzeichnisse, Kaufkontrakte und Zehntregister geben noch heute Auskunft, daß in Südostthüringen Anwohner der Saale und Bewohner der von Wäldern umgebenen saalenahen Dörfer als Hörige oder Leibeigene im Dienste des Grundherrn die Stämme aus Schluchten und Seitentälern, von Bergen und Steilhängen herab an...
online ár: Webáruházunkban a termékek mellett feltüntetett fekete színű online ár csak internetes megrendelés esetén érvényes.
1780 Ft
Szállítás: 3-7 munkanap
Részletesen erről a termékről
Bővebb ismertető
Wasser, Wald und Berge Längst ist die Zeit vorüber, als Flößer im wildromantischen Saaletal Holz, zu Scheiten gespalten oder in langen Flößen zusammengefügt, flußabwärts nach Jena oder Halle brachten. Urkunden und Abgabenverzeichnisse, Kaufkontrakte und Zehntregister geben noch heute Auskunft, daß in Südostthüringen Anwohner der Saale und Bewohner der von Wäldern umgebenen saalenahen Dörfer als Hörige oder Leibeigene im Dienste des Grundherrn die Stämme aus Schluchten und Seitentälern, von Bergen und Steilhängen herab an die wasserreiche Saale zu bewegen hatten, damit sich die Einkünfte der ewig „in Geldnot" lebenden Fürsten und Grafen erhöhten. Die Arbeitskraft war billig, der tosende, strudelbildende Fluß ein solider Transportweg, nicht ungefährlich für die Flößer. Und blättert man in vergilbten Papieren, so erfährt man von Floßscheiten, die 1572 in Jena aus der Saale geholt wurden, von einem Kontrakt, nach dem der Kurfürst von Sachsen der Stadt Halle 1582 aus den Wäldern der oberen Saale 8000 Klafter Holzzusprach, von Strafen, für jene verhängt, die es aus bitterer Not heraus gewagt hatten, ein Stück Holz unter Lebensgefahr aus dem reißenden Fluß zu angeln. Da wird von Flußbeamten berichtet, zu deren Pflichten es gehörte, das Holzschlagen, -spalten und -zubereiten für Flöße zu beaufsichtigen. Erst am 12. Februar 1823 sind die „Amtsuntertanen" des Kreises Ziegenrück von dieser harten Fron freigesprochen worden. Als in Bad Lauchstädt Johann Wolfgang von Goethe den Theaterbau überwachte, schrieb er 1802: „Der Bau ging nun kräftig vor sich; im März lag das accordierte Holzfreilich noch bei Saalfeld eingefroren, demungeachtet aber spielten wir den 26. Juni zum erstenmal." Im Jahre 1802 lag nicht zum ersten- und letztenmal eingefrorenes Bauholz an der Saale; und noch ist es kein halbes Jahrhundert her, daß Bäume klatschend ins Wasser rollten, während des Frühjahrshochwassers geschlagenes Holz in angeschwolle- nen Flüssen, Bächen und Gräben der Saale zugetrieben wurde und Flößer mit kräftigen Armen und unter lauten Rufen, die von den Felsen widerhallten, ihre langen, festgefügten Flöße saaleabwärts steuerten. Selten ist heute ein Bild von der entschwundenen Flößerromantik erhalten. Aber die Erzählungen der Alten und Berichte zeitgenössischer Chronisten lassen immer noch einen plastischen, lebendigen Eindruck von der Zeit enstehen, als der launische Fluß den Flößern Brot und Gefahren brachte, die Bewohner in Städten und Dörfern vor seinen überraschenden Hochwassern erzittern ließ und Sägewerksinhaber zwang, das Räderwerk abzustellen, weil der Wasserstand zu niedrig war oder Flutwellen aus den Bergen des Frankenwaldes und Thüringer Schiefergebirges herunterkamen. Ein bleibender, nahezu ursprünglicher Eindruck von der einstigen Saalelandschaft entsteht, wandert man am natüriichen Flußbett bei Walsburg (zwischen Bleiloch- und Hohenwartetalsperre), schaut man von einem der hohen Felsufer hinab in jene erhaltenen Talstrecken, wie sie einst das gesamte obere Saaletal entlang zu finden waren: Mischwald und Nadelwälder an den steilen Ufern, erschauernde Tiefe, Felsen treten hervor, vom Frost losgesprengte Trümmer am Fuße der Steilwände, Geröll auf steilen Halden, karge und üppige Vegetation wechseln einander ab - und in erschreckender Tiefe die Saale, strudelbildend, ihr Wasser von Felsvorsprüngen in seinem Lauf behindert, zurückflutend, dem gegenüberliegenden Ufer zuströmend, wieder in seinem Weg gehemmt, das rauhe Gestein umfließend - so tost es von Felswand zu Felswand. Dann wieder weitet sich das Tal, wie ein stehendes Gewässer mutet der Fluß an, der eben noch so ungebändigt erschien. Das war über lange Zeiten der Lauf der oberen Saale. Nur wenige Kilometer kann der Besucher dieses Gebietes heute noch in dieser Ursprünglichkeit erwandern. Und auch dort ist sie relativ, denn was heute das Bild der Landschaft bestimmt, greift auch An der Saale bei Ziegenrück (Bild auf Seite 4)

Termékadatok

Cím: Saaletalsperren [antikvár]
Szerző: Horst Paul
Kiadó: VEB Tourist Verlag
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 150 mm x 200 mm
Horst Paul művei
Bolti készlet  
Vélemény:
Minden jog fenntartva © 1999-2019 Líra Könyv Zrt.
A weblapon található információk közzétételéhez, másolásához a működtetők írásbeli beleegyezése szükséges.
Powered by ERBA 96. Minden jog fenntartva.
mobil nézet