Bővebb ismertető
Sie standén in der riesigen Bahnhofshalle und wufiten nicht, was sie sagen sollten. Die Minuten, die sie im geheimen gefürchtet hatten, waren nun da... jene unendlich langen Minuten des Abschieds, bis man im Abteil sitzt, bis der Aufsichtsbeamte mit der rőten Mütze die grüne Kelle hebt und pfeift, bis der Zug langsam anruckt und aus der Halle gleitet. Die Minuten, in denen man sich ansieht mit fragenden Augen und in denen man so viel zu sagen hat, als gálte es, für immer Abschied zu nehmen und nicht nur für ein paar Wochen. Und trotzdem man glaubt, sich soviel sagen zu müssen, redet man unságlich Alltágliches, Dummes, Gestammeltes, Verkrampftes, nur die Zeit Ausfüllendes, als habe man Angst, im Abschied seinen zur Schau gestellten Gleichmut zu verlieren. »Hast du nichts vergessen, Irmchen?« Peter-Paul Bromme fragte es, als hinge seine Seligkeit davon ab. Er hatte es schon beim Zuschliefien der Wohnung gefragt, wáhrend der Fahrt zum Bahnhof und jetzt zum drittenmal. Dabei zupfte er nervös an den Aufschlágen seiner Jacke und strich sich über den Schlips, wie früher die Grófiváter über ihre langen Bárte gestreichelt hatten. »Nein, Mánne, ich habe nichts vergessen.« Irma Bromme überblickte ihre drei Koffer, die neben ihr standén, und die pralle Einkaufstasche. Verpflegung für einen Tag war darin. Gekochte Eier, vier Stück, Schinkenbrote, einzeln eingepackt in Butterbrotpapier (Peter-Paul Bromme hatte es selbst getan, so wie er fast zehn Jahre lang die Schulbrote seiner Kinder überwacht und eingepackt hatte), eine Flasche Orangensaft, Schokolade (Mokka mit Sahne), ein Liebesroman (»Frauen habén stárkere Waffen«) und eine Schachtel gefülite Kekse.