Bővebb ismertető
Saisonschluss oder das Leben ist eine Kurzgeschichte mit OFFENEM SCHLUSS Mit ihrem neuen, zweiten bei Leykam (insgesamt ist es nun schon ihr drittes) herausgekommenen Buch zieht Andrea Sailer eine Art Zwischenbilanz über all die Dinge, die sie bewegen. Und es ist tatsáchlich nur als ein momentaner Zustandsbericht der inneren Befindlichkeit von Andrea Sailer, als eine Bilanz nach dem Motto „was mich bisher fasziniert, interessiert, bescháftigt, geárgert hat" zu verstehen. Das könnte heiBen, daB die Autorin damit ein „work in progress6' begonnen hat. Es könnte aber auch heiBen, daB sie einen Zeitabschnitt schriftstellerisch zu bewáltigen versucht hat. Wahrscheinlich ist es beides, denn sie notiert aus sehr persönlicher Sicht ihre Gedanken über die Liebe (ein ewiges Thema), über das Leben (auch ein ewiges Thema), über Menschen und Augenblicke. Und das alles natürlich aus ihrer subjektiven Erfahrung und Erkenntnis heraus. Dabei bemüht sie sich, möglichst knapp und pointiert zu formulieren. Sie nahert sich in manchen ihrer Gedanken dem Aphorismus oder sie wáhlt den umgekehrten Weg: aus einem Aphorismus entwickelt sie ihre Gedanken, und die sind nicht immer nur positiv oder lebensbejahend. Im Gegenteil: nicht selten kann man Sozialkritik, Anklage, manchmal sogar Verbitterung herauslesen. Damit bestátigt sie noch einmal auch ihre Rolle als sozialkritische Autorin, die sie schon im ersten Buch „Am Ende des Tages" eindrücklich bewiesen hat. Andrea Sailers Befund dieser Gesellschaft ist - wie gesagt - keineswegs positiv und das sollte zu denken geben. Sie trifft oft den „wunden Punkt" und was kann man von Texten mehr